PIERRE / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer jüngsten Entscheidung hat ein Ausschuss des Repräsentantenhauses von Süd-Dakota einen Gesetzesentwurf abgelehnt, der es dem Staat erlaubt hätte, bis zu zehn Prozent seiner Investitionen in Bitcoin zu tätigen.
Die Diskussion um Kryptowährungen und ihre Rolle in staatlichen Investitionen hat in Süd-Dakota einen neuen Höhepunkt erreicht. Ein Gesetzesentwurf, der es dem Staat erlaubt hätte, bis zu zehn Prozent seiner Investitionen in Bitcoin zu tätigen, wurde von einem Ausschuss des Repräsentantenhauses mit neun zu drei Stimmen abgelehnt. Diese Entscheidung fiel, nachdem der Entwurf an den ’41. Tag’ der 40-tägigen Legislaturperiode verwiesen wurde, was faktisch das Ende für den Vorschlag bedeutete.
Der Abgeordnete Logan Manhart aus Aberdeen, der den Entwurf eingebracht hatte, argumentierte, dass die Maßnahme eine verantwortungsvolle und umsichtige Herangehensweise an das staatliche Finanzmanagement darstelle. Unterstützer des Entwurfs, darunter Ben Wiener vom South Dakota Blockchain Institute, betonten, dass Bitcoin als Absicherung gegen Inflation dienen könnte und in der Vergangenheit eine bessere Performance als traditionelle Anlageklassen gezeigt habe.
Dennoch empfahl der staatliche Investmentoffizier Matt Clark, den Entwurf abzulehnen. Er bezeichnete Bitcoin als ungeeignet für staatliche Investitionen und äußerte Bedenken hinsichtlich der Herkunft und des Eigentums der Kryptowährung. Clark betonte, dass es zu viele unbeantwortete Fragen gebe, um Bitcoin als mehr als ein spekulatives Asset zu betrachten.
Interessanterweise sprach sich auch Susan Luschas, eine Investorin, die seit 2017 in Bitcoin investiert, gegen den Entwurf aus. Sie bezeichnete Bitcoin als ‘Ponzi-Schema’ und argumentierte, dass Milliardäre versuchen würden, aus Bitcoin auszusteigen und die Regierungen dazu zu bringen, ihnen den Ausstieg zu finanzieren, damit sie in Land und andere Vermögenswerte investieren könnten.
Ein weiteres Mitglied des Ausschusses, Abgeordneter Steve Duffy aus Rapid City, erklärte, dass er gegen den Entwurf gestimmt habe, weil er die Materie nicht verstehe und nicht das Risiko eingehen wolle, das Rentengeld anderer Menschen zu gefährden. Der Vorsitzende des Ausschusses merkte an, dass, obwohl der Entwurf abgelehnt wurde, die Diskussion lehrreich war und die Teilnehmer mehr über Bitcoin und staatliche Investitionen gelernt haben.
Die Entscheidung in Süd-Dakota spiegelt eine breitere Debatte wider, die weltweit über die Rolle von Kryptowährungen in staatlichen und institutionellen Portfolios geführt wird. Während einige Länder und Regionen beginnen, Kryptowährungen als legitime Anlageklasse zu akzeptieren, bleiben viele skeptisch, insbesondere angesichts der Volatilität und der regulatorischen Unsicherheiten, die mit digitalen Währungen verbunden sind.
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