MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Finanzstrategie von Michael Saylor, dem Executive Chairman von MicroStrategy, steht unter intensiver Beobachtung. Das Unternehmen hat in den letzten fünf Jahren über 506.000 Bitcoin erworben, was bei aktuellen Kursen einem Wert von etwa 44 Milliarden US-Dollar entspricht. Diese aggressive Investitionstaktik wirft Fragen über die langfristige Stabilität und die Risiken auf, die mit einer solch massiven Bitcoin-Position verbunden sind.

MicroStrategy, unter der Leitung von Michael Saylor, hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Menge an Bitcoin angesammelt. Diese Strategie, die auf der Ausgabe von Aktien und wandelbaren Anleihen basiert, hat dem Unternehmen eine erhebliche Bitcoin-Position eingebracht. Doch die jüngsten Marktschwankungen, die den Bitcoin-Preis um 20 % sinken ließen, werfen Fragen über die Nachhaltigkeit dieser Strategie auf.

Die durchschnittlichen Anschaffungskosten von MicroStrategy für Bitcoin liegen bei 66.000 US-Dollar. Sollte der Bitcoin-Preis weiter fallen, könnte das Unternehmen in die roten Zahlen geraten. Experten wie Quinn Thompson von Lekker Capital sind jedoch der Meinung, dass ein Zwangsverkauf der Bitcoin-Bestände unwahrscheinlich ist, da die Schulden refinanziert werden können und die ausgegebenen Vorzugsaktien keine Rückzahlung erfordern.

MicroStrategy hat sich durch die Ausgabe von Aktien, wandelbaren Anleihen und Vorzugsaktien finanziert. Diese Finanzierungsinstrumente ermöglichen es dem Unternehmen, verschiedene Investoren anzusprechen, die unterschiedliche Risikotoleranzen haben. Während Aktien und wandelbare Anleihen volatilitätsorientierte Investoren anziehen, bieten Vorzugsaktien stabilere Erträge durch Dividenden.

Die Risiken für MicroStrategy sind jedoch nicht zu unterschätzen. Die Verpflichtung, Dividenden auf Vorzugsaktien zu zahlen, könnte das Unternehmen zwingen, weitere Aktien auszugeben, was den Aktienkurs belasten könnte. Sollte der Aktienkurs stark fallen, könnten Investoren Druck auf das Unternehmen ausüben, Bitcoin zu verkaufen, um Aktien zurückzukaufen und den Kurs zu stabilisieren.

Ein weiterer Risikofaktor sind die 2x Long ETFs, die in MicroStrategy investieren. Diese ETFs haben eine hohe Nachfrage erlebt, was den Aktienkurs stützt. Sollte die Nachfrage nachlassen und die ETFs ihre Anteile verkaufen, könnte dies zu einem starken Kursrückgang führen.

Die Zukunft von MicroStrategy hängt stark von der Entwicklung des Bitcoin-Marktes ab. Während die aktuelle Strategie auf steigende Bitcoin-Preise setzt, könnte eine anhaltende Baisse das Unternehmen zwingen, seine Strategie zu überdenken. Investoren sollten die Entwicklungen genau beobachten und die potenziellen Risiken und Chancen abwägen.

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Strategische Risiken: Michael Saylors Bitcoin-Strategie auf dem Prüfstand
Strategische Risiken: Michael Saylors Bitcoin-Strategie auf dem Prüfstand (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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