MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Probezeit in einem neuen Job kann sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung darstellen. Sie bietet die Möglichkeit, das Unternehmen und seine Kultur genau zu prüfen und gegebenenfalls frühzeitig die Reißleine zu ziehen.
Die Probezeit in einem neuen Job wird oft als einseitige Bewährungsprobe betrachtet, bei der der Arbeitgeber die Leistung des neuen Mitarbeiters bewertet. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine strategische Testphase für beide Seiten. Arbeitnehmer sollten diese Zeit nutzen, um das Unternehmen kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob es den im Vorstellungsgespräch gemachten Versprechungen gerecht wird.
Ein wichtiger Aspekt ist die Qualität des Onboardings. Eine mangelhafte Einarbeitung, bei der neue Mitarbeiter ohne klare Ansprechpartner oder strukturierte Abläufe allein gelassen werden, kann ein Hinweis auf tiefere strukturelle Probleme im Unternehmen sein. Diese sollten in der Probezeit angesprochen werden, um Missverständnisse oder Fehlentwicklungen frühzeitig zu klären.
Auch die Teamkultur spielt eine entscheidende Rolle. Eine schlechte Stimmung im Team, die sich durch spitze Bemerkungen oder passiv-aggressives Verhalten äußert, sollte nicht als normale Eingewöhnungsphase abgetan werden. Solche toxischen Umgebungen können langfristig die Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen.
Ein weiteres Alarmsignal sind Unregelmäßigkeiten bei der Gehaltszahlung. In Zeiten digitaler Buchhaltung sollten solche Probleme nicht vorkommen. Wenn sie dennoch auftreten und nicht professionell gelöst werden, könnte dies auf größere organisatorische Defizite hinweisen.
Überstunden sind in der Probezeit keine Seltenheit, sollten jedoch nicht zur Regel werden. Das Arbeitszeitgesetz erlaubt zwar Mehrarbeit, aber sie sollte nicht stillschweigend zur Norm werden. Arbeitnehmer, die sich hier nicht abgrenzen, riskieren langfristig ihre Gesundheit.
Grenzüberschreitungen wie verbale Entgleisungen oder Diskriminierung dürfen in der Probezeit nicht toleriert werden. Solche Vorfälle sollten konsequent angesprochen werden, um die eigene Selbstachtung zu wahren und die Unternehmenskultur zu hinterfragen.
Schließlich bietet die Probezeit auch die Möglichkeit zur Nachverhandlung von Gehalt und Aufgabenprofil. Wer feststellt, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden, sollte das Gespräch suchen, um die Bedingungen zu verbessern oder sich gegebenenfalls nach einer neuen Position umzusehen.
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