LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Mehr als 1.000 Musiker, darunter Annie Lennox, Damon Albarn und Kate Bush, haben ein stilles Album veröffentlicht, um gegen die geplanten Änderungen des britischen Urheberrechts zu protestieren.
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Die britische Musikszene steht Kopf: Über 1.000 Künstler haben ein stilles Album veröffentlicht, um gegen die geplanten Änderungen des Urheberrechts zu protestieren, die es KI-Unternehmen erleichtern könnten, urheberrechtlich geschützte Werke ohne Lizenz zu nutzen. Diese Initiative, die von bekannten Namen wie Annie Lennox, Damon Albarn und Kate Bush unterstützt wird, zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf die potenziellen Auswirkungen auf die Lebensgrundlagen und die britische Musikindustrie zu lenken. Das Album mit dem Titel ‘Is This What We Want?’ enthält Aufnahmen leerer Studios und Aufführungsräume, um die möglichen Folgen der Gesetzesänderung zu veranschaulichen. Alle Gewinne werden an die Wohltätigkeitsorganisation Help Musicians gespendet. Kate Bush äußerte sich besorgt darüber, dass in der Musik der Zukunft ihre Stimmen ungehört bleiben könnten. Die britische Regierung plant, KI-Entwicklern zu erlauben, Inhalte aus dem Internet für die Entwicklung ihrer Modelle zu nutzen, es sei denn, die Rechteinhaber entscheiden sich aktiv dagegen. Kritiker argumentieren, dass es für einzelne Künstler nahezu unmöglich sei, alle KI-Dienstleister zu benachrichtigen oder zu überwachen, wie ihre Werke im Internet verwendet werden. Ein Sprecher des britischen Ministeriums für Wissenschaft, Innovation und Technologie erklärte, dass das aktuelle Urheberrecht die Kreativ- und Medienbranche sowie den KI-Sektor daran hindere, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Daher werde ein neuer Ansatz geprüft, der sowohl die Interessen der KI-Entwickler als auch der Rechteinhaber schütze. Musiker wie Imogen Heap, Yusuf alias Cat Stevens und Riz Ahmed haben sich ebenfalls dem stillen Album angeschlossen. Komponist Max Richter betonte, dass die Pläne nicht nur Musiker, sondern auch andere Kreative wie Schriftsteller und bildende Künstler betreffen würden. Die britische Musikindustrie trug 2023 mit einem Rekordwert von 7,6 Milliarden Pfund zur Wirtschaft bei. Ed Newton-Rex, Organisator des stillen Albums, bezeichnete die Vorschläge als ‘katastrophal für Musiker’ und ‘völlig unnötig’. Er betonte, dass Großbritannien in der KI führend sein könne, ohne die weltweit führende Kreativbranche zu gefährden. Sängerin Naomi Kimpenu warnte, dass die Pläne die Aussichten vieler aufstrebender Künstler im Vereinigten Königreich zerstören könnten. Sir Paul McCartney äußerte bereits im Januar Bedenken, dass die vorgeschlagenen Änderungen es ermöglichen könnten, Technologie zu nutzen, die es Musikern und Künstlern unmöglich macht, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In einem Brief an die Times, der am Montag veröffentlicht wurde, warnten Unterzeichner wie Sir Paul, Lord Lloyd Webber und Sir Stephen Fry, dass die Gesetzesänderungen es großen Technologieunternehmen ermöglichen würden, die Kreativbranche auszubeuten. Die britische Kreativindustrie hat eine Kampagne gestartet, um darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Inhalte kostenlos an KI-Unternehmen weitergegeben werden könnten.
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