MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die globalen Märkte stehen unter Druck, da sowohl drohende Handelskonflikte als auch aktuelle Inflationsdaten die Stimmung der Anleger belasten. Der Misery Index, ein Indikator für wirtschaftliche Not, zeigt eine steigende Tendenz, was auf die zunehmende Unsicherheit hinweist.
Die jüngsten Entwicklungen in der US-Wirtschaft haben die Märkte in Aufruhr versetzt. Die von der US-Regierung unter Donald Trump eingeführten Zölle haben nicht nur die Handelsbeziehungen belastet, sondern auch die Inflation angeheizt. Diese Maßnahmen, kombiniert mit Kürzungen bei den Staatsausgaben, könnten laut Experten die Inflation weiter antreiben und gleichzeitig die Konsumausgaben dämpfen.
Fed-Chef Jerome Powell hat angedeutet, dass die durch die Zölle verursachte Inflation möglicherweise nur vorübergehend ist. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten auf die Ausgaben und Investitionen auswirken wird. Die Fed hat ihre Inflationsprognose angehoben, während sie die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum nach unten korrigiert hat, was die Angst vor einer Stagflation verstärkt.
Das Verbrauchervertrauen in den USA hat ein Vierjahrestief erreicht, was auf eine zunehmende Unzufriedenheit hinweist. Die Arbeitslosenzahlen deuten auf einen weniger robusten Arbeitsmarkt hin, obwohl die Wirtschaft nicht stagniert. Die Inflation liegt über dem Zielwert der Fed von 2 Prozent, hat sich jedoch seit ihrem Höchststand von fast 9 Prozent abgeschwächt.
Die Angst vor einer Stagflation, einer Kombination aus stagnierendem Wachstum und hoher Inflation, nimmt zu. Diese Situation könnte die Fähigkeit der Fed, die Zinsen weiter zu senken, erheblich einschränken. Experten warnen, dass Zölle sowohl für das Wachstum als auch für die Inflation schädlich sind, was die Märkte weiter verunsichert.
Der Misery Index, der die Summe aus Inflationsrate und Arbeitslosenquote darstellt, ist nach den Tiefstständen der letzten fünf Jahre langsam gestiegen. Obwohl er deutlich unter seinem Höchststand zu Beginn der Corona-Krise liegt, ist er dennoch höher als vor zehn Jahren. Dies spiegelt die verschlechterte Stimmung bei Verbrauchern und Unternehmen wider, die befürchten, dass die wirtschaftlichen Maßnahmen der USA zu einer Rezession führen könnten.
Steve Hanke von der Johns Hopkins University empfiehlt Anlegern, den Misery Index im Auge zu behalten. Portfoliomanager warnen davor, dass eine Kombination aus höherer Inflation und erhöhter Arbeitslosigkeit zu einer toxischen Situation führen könnte, in der traditionelle Anlagestrategien nicht mehr funktionieren.
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