STUTTGART / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngste Entwicklung der Inflation in den USA hat die Märkte überrascht und wirkt sich spürbar auf die Staatsanleihen aus. Die Verbraucherpreise sind im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % gestiegen, was über den Erwartungen der Volkswirte lag, die eine unveränderte Rate von 2,9 % prognostiziert hatten. Diese unerwartete Entwicklung hat die Hoffnungen der Marktteilnehmer auf eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank weiter gedämpft.

Die jüngste Inflationsentwicklung in den USA hat die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt. Mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 3,0 % im Januar, der über den Erwartungen der Volkswirte lag, sind die Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank weiter gesunken. Diese Entwicklung hat auch die Staatsanleihen belastet, da die Zollerhöhungen der Trump-Regierung zusätzlichen Preisdruck erzeugen könnten.

Der Euro-Bund-Future, ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der Zinsen in der Eurozone, sank von 133,5 auf 132,25 Prozentpunkte. Dies führte zu einem leichten Anstieg der Renditen, wobei die 10-jährige Bundesanleihe nun bei 2,47 % liegt, verglichen mit 2,36 % in der Vorwoche. Auch die 30-jährige Bundesanleihe rentiert mit 2,72 % höher als zuvor.

In diesem Umfeld hat Deutschland eine neue Anleihe mit einem Volumen von 5 Milliarden Euro aufgelegt. Diese Anleihe, die unter der WKN BU2208 gehandelt wird, bietet einen jährlichen Kupon von 2,2 % und hat eine Laufzeit bis zum 11. März 2027. Die erste Zinszahlung erfolgt am 11. März 2026. Moody’s hat dieser Anleihe ein Aaa-Rating verliehen, was ihre Attraktivität für Investoren unterstreicht.

Auch Rumänien hat eine Anleihe emittiert, die bis zum 10. März 2030 läuft und einen jährlichen Kupon von 5,25 % bietet. Diese Anleihe, die unter der WKN A4D6T2 gehandelt wird, hat ein Volumen von rund einer Milliarde Euro und ein BBB- Rating von S&P. Der Mindestbetrag für Investitionen liegt bei 1.000 Nominalen, was sie für institutionelle Anleger interessant macht.

Das Bundesland Hessen hat sich ebenfalls refinanziert und eine Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro begeben. Diese Anleihe, die unter der WKN A1RQES gehandelt wird, bietet einen jährlichen Kupon von 3,125 % und läuft bis zum 10. März 2039. Die nächste Zinszahlung erfolgt am 10. März 2025. S&P hat dieser Anleihe ein AA+ Rating verliehen, was ihre Stabilität und Sicherheit unterstreicht.

Die aktuelle Marktlage zeigt, dass die Inflation und die Zinspolitik der Zentralbanken weiterhin zentrale Themen für Investoren sind. Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Zinsen und der Inflation könnte die Volatilität an den Anleihemärkten erhöhen und die Investitionsentscheidungen beeinflussen.

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Steigende Inflation in den USA belastet Staatsanleihen
Steigende Inflation in den USA belastet Staatsanleihen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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