HOUSTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Flug des Starliner-Raumschiffs zur Internationalen Raumstation im vergangenen Sommer war alles andere als reibungslos. Die NASA-Astronauten Butch Wilmore und Suni Williams standen vor einer kritischen Situation, als mehrere Triebwerke des Raumfahrzeugs ausfielen.

Der Flug des Starliner-Raumschiffs zur Internationalen Raumstation (ISS) im Sommer 2024 war von technischen Herausforderungen geprägt, die die NASA-Astronauten Butch Wilmore und Suni Williams vor unerwartete Entscheidungen stellten. Als das Raumschiff vier seiner Triebwerke verlor, musste Wilmore die manuelle Kontrolle übernehmen, was die ohnehin schon riskante Mission noch komplizierter machte.

Die Starliner-Mission, die von Boeing im Rahmen des Commercial Crew Programms der NASA durchgeführt wurde, hatte bereits im Vorfeld mit Verzögerungen und technischen Problemen zu kämpfen. Ein fehlerhaftes Ventil und ein Heliumleck führten zu einer Verschiebung des Starts, was Wilmore dazu veranlasste, zusätzliche Zeit im Flugsimulator zu verbringen, um seine Fähigkeiten aufzufrischen.

Der Start selbst verlief zunächst reibungslos, und die Astronauten waren von der Präzision des Atlas V-Raketenflugs beeindruckt. Doch die Probleme begannen, als Starliner sich der ISS näherte. Die Triebwerksausfälle führten dazu, dass Wilmore die Kontrolle über das Raumschiff verlor, was die Mission in eine kritische Lage brachte.

In der Raumfahrt sind die Triebwerke entscheidend für die Steuerung und das Andocken an die ISS. Der Ausfall von vier der 28 Triebwerke bedeutete, dass Starliner nur noch eingeschränkt manövrierfähig war. Wilmore und Williams mussten entscheiden, ob sie die riskante Annäherung an die ISS fortsetzen oder zur Erde zurückkehren sollten, was ebenfalls mit Risiken verbunden war.

Die NASA entschied sich schließlich, die Flugregeln zu lockern und die Mission fortzusetzen, was den Astronauten ermöglichte, manuell zur ISS zu navigieren. Diese Entscheidung war nicht einfach, da die Möglichkeit bestand, dass weitere Triebwerke ausfallen könnten, was die Rückkehr zur Erde gefährdet hätte.

Nach der erfolgreichen Ankunft an der ISS war klar, dass Starliner nicht für die Rückkehr zur Erde genutzt werden würde. Die Astronauten wurden schließlich mit einem Crew Dragon-Fahrzeug zurückgebracht. Diese Mission verdeutlichte die Herausforderungen und Risiken, die mit der bemannten Raumfahrt verbunden sind, und unterstrich die Notwendigkeit, technische Systeme kontinuierlich zu verbessern.

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Starliner: Ein riskanter Flug zur Internationalen Raumstation
Starliner: Ein riskanter Flug zur Internationalen Raumstation (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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