LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen im britischen Modehandel werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Machtstrukturen und Interessenkonflikte zwischen Boohoo und der Frasers Group.
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Die britische Modebranche steht vor einem spannenden Machtspiel, das die Beziehungen zwischen Boohoo und der Frasers Group auf die Probe stellt. Boohoo, ein führender Anbieter im Fast-Fashion-Segment, hat der Frasers Group, ihrem größten Aktionär, einen Sitz im Aufsichtsrat angeboten. Doch dieser Vorschlag schließt den Gründer der Frasers Group, Mike Ashley, sowie den Restrukturierungsexperten Mike Lennon aus, was zu erheblichen Spannungen geführt hat.
Die Entscheidung von Boohoo, Ashley und Lennon aufgrund „unüberbrückbarer Interessenkonflikte“ auszuschließen, hat bei der Frasers Group für Unmut gesorgt. Diese sieht in dem selektiven Ansatz von Boohoo einen Versuch, den Einfluss des Mitgründers Mahmud Kamani zu schützen. Die Frasers Group hält einen bedeutenden Anteil von 27% an Boohoo und hat eine außerordentliche Aktionärsversammlung für den 20. Dezember einberufen, um über die Besetzung des Vorstandssitzes abzustimmen.
Mike Ashley, der in den vergangenen Monaten intensiv um die Position des CEO bei Boohoo bemüht war, sieht sich nun mit einem neuen Hindernis konfrontiert. Seine Ambitionen wurden bereits im November durch die Ernennung von Dan Finley, dem ehemaligen Chef von Debenhams, vereitelt. Nun strebt Ashley einen Sitz im Vorstand an, um seinen Einfluss auf das Unternehmen zu sichern.
Die Frasers Group hat in einem Schreiben betont, dass sowohl Ashley als auch Lennon bereit seien, alle marktüblichen und anerkannten Governance-Richtlinien einzuhalten. Dennoch bleibt die Frage offen, ob die Aktionäre den potenziellen Wert erkennen, den Ashleys Unterstützung für Dan Finley bringen könnte. Boohoo hingegen verteidigt seine Position und hebt hervor, dass der Schutz der Minderheitsaktionäre oberste Priorität habe.
Bereits Anfang des Monats hatte die renommierte Aktionärsberatung Institutional Shareholder Services (ISS) den Boohoo-Investoren empfohlen, Ashleys Kandidatur für den Vorstandssitz abzulehnen. Diese Empfehlung könnte das Abstimmungsergebnis bei der bevorstehenden Versammlung maßgeblich beeinflussen.
Die Entwicklungen zwischen Boohoo und der Frasers Group werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich Unternehmen im Modehandel gegenübersehen, wenn es um die Balance zwischen Einflussnahme und Governance geht. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich die Machtverhältnisse in diesem spannenden Spiel entwickeln und welche Auswirkungen dies auf die strategische Ausrichtung von Boohoo haben wird.
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