WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die zunehmende Präsenz von Satelliten im Orbit stellt eine Herausforderung für Astronomen dar. SpaceX hat nun Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen seiner Starlink-Satelliten auf astronomische Beobachtungen zu minimieren.
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Die wachsende Anzahl von Satelliten im Orbit erschwert die Arbeit von Astronomen erheblich. SpaceX hat nun gegenüber den Behörden dargelegt, welche Schritte unternommen werden, um diese Problematik zu adressieren. Eine zentrale Maßnahme besteht darin, die Umlaufbahnen der Starlink-Satelliten abzusenken, um deren Helligkeit zu reduzieren und somit die Störungen bei astronomischen Beobachtungen zu minimieren.
SpaceX testet eine neue Strategie, um die Helligkeit seiner Starlink-Satelliten zu verringern, damit diese nicht die Beobachtungen von Astronomen beeinträchtigen. Dazu senkt das Unternehmen die Höhe der Umlaufbahn der Satelliten, wie in einem Schreiben an die US-Telekommunikationsbehörde FCC mitgeteilt wurde. Die bisherigen Tests verliefen erfolgreich, und die Störungen in astronomischen Aufnahmen des Vera C. Rubin Observatoriums in Chile konnten um fast 60 Prozent reduziert werden.
Diese Erprobung ist Teil einer umfassenderen Initiative, um die Auswirkungen der zunehmenden Zahl von Satelliten auf die optische Astronomie zu verringern. Als Testgruppe wurden 300 Satelliten in eine niedrigere Umlaufbahn von 350 km statt der üblichen 550 km gebracht. Diese Änderung wurde in enger Zusammenarbeit mit der National Science Foundation (NSF) vorgenommen, um sicherzustellen, dass die wissenschaftlichen Interessen gewahrt bleiben.
Derzeit befinden sich über 6900 Starlink-Satelliten im Orbit. Die nächste Generation dieser Satelliten ist mit 1250 Kilogramm fast fünfmal so schwer wie ihre Vorgänger und aufgrund ihrer Größe entsprechend heller. Durch die niedrigere Umlaufbahn verbringen die Satelliten mehr Zeit im Erdschatten und reflektieren dadurch weniger Sonnenlicht. Zudem bewegen sie sich schneller über den Himmel, was die Störungen pro Pixel in Teleskopaufnahmen verringert.
SpaceX hat bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, darunter eine optimierte Ausrichtung der Satelliten und ihrer Solarpanels. Hierbei arbeitet das Unternehmen mit der Internationalen Astronomischen Union zusammen. Das Unternehmen ist auch mit Blick auf weitere Ausbaupläne daran interessiert, Konflikte zu reduzieren. Die FCC hat SpaceX bereits die Genehmigung für weitere 7.500 Satelliten der nächsten Generation erteilt.
Die NSF wird die Auswirkungen weiter untersuchen, teilte SpaceX mit. Das Unternehmen richtet zugleich die Bitte an die FCC, auch andere Satellitenbetreiber stärker in die Pflicht zu nehmen. Das Engagement eines einzigen Unternehmens reicht nicht aus, um die Probleme für Astronomen wirklich aus der Welt zu schaffen. Wissenschaftler beklagen allerdings, dass auch die Funkwellen ein Problem seien und Radioteleskope beeinflussen.
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