WASHINGTON D.C. / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Space Force hat kürzlich einen bedeutenden Schritt unternommen, um kommerzielle Raumfahrtanbieter in ihre militärischen Fähigkeiten zu integrieren. Dies geschieht durch die Einführung des Commercial Augmentation Space Reserve (CASR) Programms, das darauf abzielt, kommerzielle Satelliten in Krisenzeiten zu nutzen.
Die Space Force hat mit der Einführung des Commercial Augmentation Space Reserve (CASR) Programms einen wichtigen Schritt unternommen, um kommerzielle Raumfahrtanbieter in ihre militärischen Fähigkeiten zu integrieren. Dieses Programm zielt darauf ab, kommerzielle Satelliten in Krisenzeiten zu nutzen, ähnlich wie die Civil Reserve Air Fleet der Luftwaffe, die kommerzielle Fluggesellschaften in Krisenzeiten einsetzt. Die ersten Verträge im Rahmen dieses Programms belaufen sich auf 1,1 Millionen US-Dollar für einen Zeitraum von 90 Tagen und sollen die Raumdomänenbewusstseinsfähigkeiten verbessern.
Col. Richard Kniseley, der das Programm leitet, erklärte, dass diese Pilotverträge als Lernplattform dienen, um die Feinheiten solcher Vereinbarungen besser zu verstehen. Die Verträge bieten der Space Force eine Basisfähigkeit und festgelegte Preise für Kapazitätserhöhungen, während die beteiligten Unternehmen die Möglichkeit erhalten, an militärischen Übungen teilzunehmen und wertvolle Einblicke in militärische Raumfahrtoperationen zu gewinnen.
Ein wesentlicher Unterschied zu ähnlichen Programmen in der Luftfahrt besteht darin, dass Raumfahrzeuge täglich über potenziellen Konfliktgebieten wie China und Russland operieren. Dies stellt besondere Herausforderungen dar, da diese kommerziellen Satelliten auch ohne Vertrag in Konflikte verwickelt werden können, beispielsweise durch Cyberangriffe. Es bleibt unklar, wie das Pentagon diese Unternehmen im Falle eines Angriffs schützen oder entschädigen wird.
Die nächste Phase des CASR-Programms könnte die Integration von Satellitenkommunikation umfassen. Ein kürzlich durchgeführtes Kriegsspiel mit kommerziellen SATCOM-Anbietern untersuchte, wie kommerzielle Dienste in militärische Systeme integriert werden könnten. Gen. B. Chance Saltzman, Chief of Space Operations, betonte, dass die Nachfrage nach Satellitenkommunikation nahezu unbegrenzt sei und dass das CASR-Programm helfen könnte, diese Nachfrage in Krisenzeiten zu decken.
Kniseley hofft, innerhalb der nächsten sechs Monate CASR-Verträge für Satellitenkommunikation hinzuzufügen. Weitere Missionen könnten folgen, darunter taktische Überwachung, Aufklärung und Verfolgung sowie der schnelle Start kleiner Nutzlasten ins All. Die Space Force experimentiert bereits mit Möglichkeiten, taktisch schnell auf Raumfahrtmissionen zu reagieren.
Das CASR-Programm zeigt, dass die Space Force entschlossen ist, kommerzielle Raumfahrtressourcen in ihre strategischen Planungen einzubeziehen. Dies könnte nicht nur die militärischen Fähigkeiten erweitern, sondern auch neue Möglichkeiten für die kommerzielle Raumfahrtindustrie eröffnen, sich an militärischen Operationen zu beteiligen.
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