NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die globalen Aktienmärkte stehen derzeit unter erheblichem Druck, ausgelöst durch eine Kombination aus Handelskonflikten, Inflationsängsten und schwächeren Arbeitsmarktdaten. Diese Faktoren tragen zu einer anhaltenden Unsicherheit bei, die sich insbesondere auf den S&P 500 auswirkt.
Die jüngsten Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten haben zu einer spürbaren Korrektur des S&P 500 geführt. Diese Korrektur wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter die anhaltenden Handelskonflikte zwischen den USA und anderen Ländern sowie die steigenden Inflationsraten, die über dem Zielwert der US-Notenbank liegen. Analysten warnen, dass diese Unsicherheiten den Markt weiterhin belasten könnten.
Ein Analyst von Stifel, Barry Bannister, hatte bereits Ende des letzten Jahres prognostiziert, dass der Markt unter Druck geraten könnte. Seine Vorhersagen scheinen sich nun zu bewahrheiten, da der S&P 500 im ersten Quartal 2025 um etwa 4,6 Prozent gefallen ist und den März bei 5.611,85 Punkten beendete. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu den optimistischen Prognosen der Citigroup, die für 2025 ein Basisziel von 6.500 Punkten für den Index gesetzt hatte.
Die technische Analyse von Fairlead Strategies deutet darauf hin, dass der S&P 500 kürzlich auf Widerstand im Bereich seines Breakdown-Punkts von etwa 5.783 Punkten gestoßen ist. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass der Index diesen Widerstand bald überwinden könnte. Dennoch deuten die Indikatoren darauf hin, dass die aktuelle Marktkorrektur bis Mitte oder Ende April anhalten könnte.
Ein weiterer Faktor, der die Märkte belastet, ist die Angst vor einer Stagflation. Diese entsteht, wenn die Inflation hoch bleibt, während das Wirtschaftswachstum stagniert oder sich verlangsamt. Die US-Notenbank hat kürzlich den Leitzins unverändert gelassen, während sie die Inflationsprognose anhob und die Wachstumsprognose senkte. Dies hat zu weiteren Spekulationen über eine mögliche Stagflation geführt.
Die Unsicherheiten auf den Märkten werden durch schwächere Arbeitsmarktdaten verstärkt. Jüngste Arbeitslosenzahlen deuten auf einen weniger robusten Arbeitsmarkt hin, was die Sorgen über die wirtschaftliche Stabilität weiter anheizt. Der Misery Index, der die Summe von Inflationsrate und Arbeitslosenquote darstellt, ist zuletzt ebenfalls gestiegen, was auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen hinweist.
Insgesamt bleibt die Lage an den Aktienmärkten angespannt. Während einige Analysten optimistisch bleiben und auf eine Erholung hoffen, deuten die aktuellen Daten und Prognosen auf eine Fortsetzung der Korrektur hin. Investoren sollten sich auf weitere Volatilität einstellen, während die Märkte versuchen, sich an die neuen wirtschaftlichen Realitäten anzupassen.
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