CUPERTINO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Auch nach fast 14 Jahren seit ihrer Einführung kämpft Apples Sprachassistentin Siri weiterhin mit grundlegenden Herausforderungen. Trotz der Ankündigung von iOS 18.4, das in dieser Woche erwartet wird, bleiben viele der erhofften Verbesserungen aus.

Apples Sprachassistentin Siri steht erneut im Fokus der Kritik, da sie auch nach fast 14 Jahren seit ihrer Einführung weiterhin Schwierigkeiten hat, einfache Fragen zuverlässig zu beantworten. Mit der Veröffentlichung von iOS 18.4, die in dieser Woche erwartet wird, hofften viele Nutzer auf bedeutende Verbesserungen. Doch Apple hat einige der geplanten Funktionen, wie das Verständnis für den persönlichen Kontext des Nutzers, die Steuerung von Apps per Sprache und das Erkennen von Bildschirminhalten, auf unbestimmte Zeit verschoben. Experten gehen davon aus, dass diese Funktionen frühestens 2026 verfügbar sein werden.

Die Erwartungen an Siri waren hoch, als Apple mit iOS 18 den „Beginn einer neuen Ära für Siri“ ankündigte. Doch die Realität sieht anders aus: Nutzer berichten von unzuverlässigen Antworten auf einfache Fragen. So kann Siri beispielsweise auf die Frage nach dem aktuellen Monat entweder gar nicht oder mit falschen Informationen antworten. Diese Unzuverlässigkeit führt dazu, dass viele Nutzer auf alternative Lösungen wie ChatGPT zurückgreifen, obwohl dies längere Antwortzeiten und die Weitergabe von Daten an OpenAI bedeutet.

Ein weiteres Problemfeld ist das sogenannte Product Knowledge von Siri, das als eine Art KI-gestütztes Handbuch für das iPhone fungieren soll. Nutzer berichten von fehlerhaften Angaben, bei denen Siri nicht existierende Einstellungsmenüs halluziniert oder Einstellungen falsch benennt. Solche Fehler können theoretisch schwerwiegende Folgen haben, wenn Nutzer aufgrund von Siris Anweisungen falsche Einstellungen vornehmen.

Seit der Einführung von Siri im Herbst 2011 hat sich die Entwicklung der Sprachassistentin nur schleppend vorangetrieben. Auch die Konkurrenz hatte ähnliche Probleme: Amazons Alexa erforderte lange Zeit, dass Nutzer genau wissen mussten, welche Befehle funktionieren. Doch mit der Einführung von Alexa+ hat Amazon sein Sprachsteuerungssystem in das Zeitalter der Chatbots katapultiert. Bis Siri ein ähnliches Niveau erreicht, müssen Nutzer wohl noch länger warten.

Die Herausforderungen, vor denen Siri steht, werfen Fragen über die Zukunft der Sprachassistenten auf. Während die Konkurrenz Fortschritte macht, bleibt Siri hinter den Erwartungen zurück. Experten sind sich einig, dass Apple erhebliche Anstrengungen unternehmen muss, um die Sprachassistentin auf das Niveau der Konkurrenz zu bringen und die Nutzererfahrung zu verbessern.


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Siri bleibt hinter den Erwartungen zurück: Herausforderungen für Apples Sprachassistentin
Siri bleibt hinter den Erwartungen zurück: Herausforderungen für Apples Sprachassistentin (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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