LOS ANGELES / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngste Ankündigung der US-Regierung zu Zöllen hat zu einem unerwarteten Rückgang der Hypothekenzinsen geführt, was den Immobilienmarkt in den USA beeinflusst. Trotz dieser Entwicklung bleiben die Immobilienpreise auf einem historisch hohen Niveau, was potenzielle Käufer vor Herausforderungen stellt.
Die Ankündigung der US-Regierung, Zölle zu erheben, hat nicht nur die Aktienmärkte erschüttert, sondern auch die Hypothekenzinsen in den USA beeinflusst. Der durchschnittliche Zinssatz für einen 30-jährigen Festzinskredit fiel um 12 Basispunkte auf 6,63 %, den niedrigsten Stand seit Oktober. Diese Entwicklung könnte den Immobilienmarkt beleben, da die Frühjahrsverkaufssaison traditionell eine der geschäftigsten Zeiten des Jahres ist.
Obwohl die Zinsen gesunken sind, bleibt die Erschwinglichkeit von Wohnraum ein großes Problem. Laut einem Bericht von Redfin erreichte die monatliche Zahlung eines typischen US-Hauskäufers für die vier Wochen bis zum 30. März ein Rekordhoch von 2.802 US-Dollar. Dies ist auf die steigenden Verkaufspreise zurückzuführen, die im Jahresvergleich um 3,4 % gestiegen sind, sowie auf die immer noch relativ hohen Hypothekenzinsen.
Ein weiterer Faktor, der den Markt beeinflusst, ist das begrenzte Angebot an erschwinglichen Häusern. Trotz eines Anstiegs der neuen Angebote im März um 10 % im Vergleich zum Vorjahr bleibt das Angebot an preisgünstigen Immobilien knapp. Dies ist teilweise auf die chronische Unterbauung seit der Großen Rezession zurückzuführen, die das Angebot an neuen Häusern begrenzt hat.
In einigen der größten Metropolregionen der USA, wie Jacksonville und Miami in Florida, sind die schwebenden Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um über 13 % zurückgegangen. Diese Rückgänge sind teilweise auf die Umkehrung der pandemiebedingten Migration zurückzuführen, die in diesen Gebieten zu einem Rückgang der Nachfrage geführt hat.
Experten wie Danielle Hale, Chefökonomin von Realtor.com, sehen in den jüngsten Verbesserungen der Hypothekenzinsen ein positives Zeichen für die kommende Sommerverkaufssaison. Sie warnt jedoch, dass wirtschaftliche Unsicherheiten die Käufer weiterhin verunsichern könnten. Die Marktbedingungen bieten derzeit mehr Auswahlmöglichkeiten für Käufer, was auf eine gewisse Marktneubewertung hindeutet.
Die Mindestanforderungen an das Einkommen, um ein Haus im Wert von 200.000 US-Dollar zu kaufen, liegen bei einem Zinssatz von 6,5 % bei etwa 61.487 US-Dollar. Dies bedeutet, dass viele Haushalte in den USA, die unter diesem Einkommensniveau liegen, Schwierigkeiten haben werden, ein Eigenheim zu erwerben. Die National Association of Home Builders schätzt, dass der Medianpreis für ein neues Haus im Jahr 2025 bei etwa 460.000 US-Dollar liegen wird, was die Erschwinglichkeit weiter einschränkt.
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