MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entwicklung neuer Technologien zur Untersuchung von Plasma in Fusionsreaktoren hat einen bedeutenden Fortschritt gemacht. Forscher des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) haben die weltweit hellste Röntgenquelle geschaffen, die auf innovativen Materialien basiert.
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Die jüngste Innovation in der Röntgentechnologie könnte die Untersuchung von Plasma in Fusionsreaktoren revolutionieren. Forscher des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) haben eine Röntgenquelle entwickelt, die doppelt so hell ist wie bisherige Modelle. Diese Entwicklung basiert auf der Verwendung von Silberschaum, einem ultraleichten Material, das die Effizienz der Röntgenerzeugung erheblich steigert.
Im Zentrum dieser bahnbrechenden Technologie steht der Einsatz des Hochleistungslasers der National Ignition Facility (NIF). Anstelle eines herkömmlichen Elektronenstrahls wird ein Laserstrahl verwendet, der auf Silberatome trifft und dabei Plasma erzeugt. Silber, mit seiner hohen Ordnungszahl, eignet sich hervorragend zur Erzeugung von Röntgenstrahlen mit einer Energie von 20.000 Elektronenvolt.
Die Herstellung des Silberschaums erfolgt durch die Produktion von Silber-Nanodrähten, die in einer Lösung eingefroren und anschließend getrocknet werden. Das Ergebnis sind Zylinder aus Silberschaum, die nur ein Tausendstel der Dichte von normalem Silber aufweisen. Diese geringe Dichte ermöglicht es, ein größeres Volumen des Materials mit dem Laser zu erhitzen, was zu einer schnelleren Wärmeausbreitung führt.
Die Anwendung dieser Technologie könnte weitreichende Auswirkungen auf die Untersuchung von Materialstrukturen auf atomarer Ebene haben. Insbesondere bei der Trägheitsfusion, einem Prozess, bei dem Brennstoffe mit einem Laser auf hohe Temperaturen erhitzt werden, könnte die neue Röntgenquelle entscheidende Einblicke liefern. Die dabei freigesetzte Energie könnte zur Stromerzeugung genutzt werden, was die Bedeutung dieser Forschung unterstreicht.
Die Trägheitsfusion erfordert eine präzise Kontrolle und Beobachtung der entstehenden Plasmen. Die erhöhte Helligkeit der neuen Röntgenquelle ermöglicht es, diese dichten Materialien detailliert zu untersuchen. Dies könnte nicht nur die Effizienz der Fusionsreaktoren verbessern, sondern auch neue Wege in der Energieerzeugung eröffnen.
Die Forscher des LLNL sind zuversichtlich, dass ihre Entwicklung nicht nur die Grundlagenforschung vorantreiben, sondern auch praktische Anwendungen in der Energieerzeugung finden wird. Die Kombination aus innovativen Materialien und fortschrittlicher Lasertechnologie könnte die Tür zu einer neuen Ära der Fusionsforschung öffnen.
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