MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Technologiekonzern Siemens hat das Geschäftsjahr mit einem beeindruckenden Gewinnsprung begonnen, obwohl das Automatisierungsgeschäft weiterhin Herausforderungen mit sich bringt.
Siemens hat das Geschäftsjahr mit einem deutlichen Gewinnanstieg begonnen, was vor allem auf den Verkauf der Tochtergesellschaft Innomotics zurückzuführen ist. Der Verkauf brachte dem Unternehmen 3,1 Milliarden Euro ein, was zu einem Anstieg des Nettogewinns auf 3,9 Milliarden Euro führte. Im Vergleich dazu lag der Gewinn im Vorjahr bei 2,6 Milliarden Euro. Trotz dieser positiven Entwicklung sieht sich Siemens im Bereich der Automatisierung weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert.
Das operative Ergebnis des industriellen Geschäfts sank um acht Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, was hauptsächlich auf die schwachen Beiträge des Segments Digital Industries (DI) zurückzuführen ist. Dennoch gibt es erste Anzeichen einer Erholung, insbesondere im chinesischen Markt, wo Siemens Fortschritte beim Abbau von Lagerbeständen verzeichnet. Konzernchef Roland Busch zeigte sich optimistisch, dass sich die Situation in China bis Ende des zweiten Quartals normalisieren wird.
Die Siemens-Aktie, die im DAX gelistet ist, setzte ihren Höhenflug fort und erreichte ein neues Rekordhoch. Analysten wie Simon Toennessen von Jefferies und Akash Gupta von JPMorgan lobten das Unternehmen für seine solide Leistung und das Comeback im Automatisierungsbereich. Besonders hervorzuheben ist die Book-to-bill-Ratio im Segment Digital Industries, die erstmals seit zwei Jahren wieder über 1 liegt, was bedeutet, dass das Volumen der Neuaufträge die verbuchten Erlöse übersteigt.
Der Umsatz von Siemens stieg auf vergleichbarer Basis um drei Prozent auf knapp 18,4 Milliarden Euro. Die größten Wachstumstreiber waren das Geschäft mit intelligenter Infrastruktur und die Medizintechniktochter Siemens Healthineers. Trotz der Herausforderungen im Automatisierungsbereich zeigt sich Siemens insgesamt robust, was auch durch den Rekordauftragsbestand von 118 Milliarden Euro unterstrichen wird.
Die Herausforderungen in Europa, insbesondere in Deutschland, bleiben jedoch bestehen. Siemens kämpft weiterhin mit einer schwachen Nachfrage und hohen Lagerbeständen. Roland Busch betonte, dass Deutschland sich weiterhin im Krisenmodus befinde, während andere Regionen wie China Anzeichen einer Erholung zeigen.
Auf der Hauptversammlung, die digital stattfand, lobten die Anleger die Entwicklung des Konzerns, äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich der Bewertungslücke zu Konkurrenten wie Schneider Electric und ABB. Zudem wurde eine weitere Entflechtung von Siemens Healthineers und Siemens Energy gefordert, um den Unternehmenswert zu steigern.
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