MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der Vorweihnachtszeit 2023 wurden erneut Millionenbeträge von LastPass-Nutzern gestohlen, was die Sicherheitsbedenken rund um Passwortmanager verstärkt.
Die jüngsten Hackerangriffe auf LastPass haben die ohnehin angespannte Sicherheitslage weiter verschärft. Nur wenige Tage vor Weihnachten wurden 5,36 Millionen US-Dollar von 40 LastPass-Nutzern entwendet. Diese Vorfälle reihen sich in eine Serie von Diebstählen ein, die seit dem Datenleck im Dezember 2022 andauern. Damals gelang es den Angreifern, eine Sicherungskopie der verschlüsselten Kundendaten zu erbeuten.
Seit September beläuft sich der Schaden durch gestohlene Kryptowährungen auf über 35 Millionen US-Dollar. Mit den jüngsten Vorfällen und einem weiteren Diebstahl von 4,4 Millionen US-Dollar im Oktober steigt die Gesamtsumme auf fast 45 Millionen US-Dollar. Die gestohlenen Gelder wurden in Ether umgewandelt und über verschiedene Sofortbörsen transferiert, wie der Blockchain-Analyst ZachXBT berichtet.
Die Sicherheitslücke bei LastPass ist ein eindringlicher Weckruf für alle Nutzer, die ihre privaten Schlüssel und Seed-Phrasen in Passwortmanagern speichern. Das White-Hat-Hacker-Team Security Alliance (SEAL) rät dringend dazu, Vermögenswerte zu sichern, bevor Hacker dies tun. Auch nicht-kryptobasierte Gelder sind betroffen: Im Mai wurden geschätzte 250 Millionen US-Dollar durch zahlreiche Diebstähle entwendet.
Die Vorweihnachtszeit gilt als ‘Hacker-Saison’, da die Zahl der Betrugsfälle in dieser Zeit traditionell ansteigt. Cyvers, ein Unternehmen für Blockchain-Sicherheit, warnt davor, allzu festlich aussehenden Angeboten zu trauen und empfiehlt, keine 2FA-Codes preiszugeben oder sich mit offenen WLAN-Netzwerken zu verbinden.
Auch Meta, das Unternehmen hinter Facebook, Instagram und WhatsApp, hat seine Nutzer vor betrügerischen Kampagnen gewarnt, die auf Weihnachtseinkäufer abzielen. Diese reichen von gefälschten Weihnachtsgeschenkboxen über betrügerische Weihnachtsdekorationen bis hin zu gefälschten Einzelhandelsgutscheinen.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass Krypto-Betrüger versuchen, Verluste auszugleichen, nachdem die Phishing-Schäden im November um 53 % auf 9,3 Millionen US-Dollar gesunken sind. Die Sicherheitslage bleibt angespannt, und Experten raten zu erhöhter Wachsamkeit.
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