MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der digitalen Welt von heute, in der Datenschutz und Sicherheit an vorderster Front stehen, sind Bedrohungen durch versteckte Überwachungssoftware auf mobilen Geräten allgegenwärtig. Besonders Android-Nutzer sind zunehmend Ziel von sogenannter Stalkerware, die heimlich auf Geräten installiert wird, um persönliche Daten auszuspionieren.
Die Bedrohung durch Überwachungssoftware auf Android-Geräten nimmt zu, da immer mehr dieser Apps nicht nur heimlich arbeiten, sondern auch schwer zu entfernen sind. Eine kürzlich entdeckte Spyware-App erfordert ein Passwort zur Deinstallation, was es den Besitzern der Geräte nahezu unmöglich macht, die App ohne das Wissen des Installateurs zu entfernen.
Diese Art von Spyware nutzt eine eingebaute Android-Funktion, die es Apps erlaubt, Inhalte über andere Apps zu legen. Diese Berechtigung wird missbraucht, um ein Passwortfenster anzuzeigen, sobald der Nutzer versucht, die App zu deinstallieren oder zu deaktivieren. Das Passwort wird von der Person festgelegt, die die App installiert hat, was die Entfernung weiter erschwert.
Eine Lösung besteht darin, das betroffene Android-Gerät im “sicheren Modus” neu zu starten. In diesem Modus werden nur die Kernsystem-Apps geladen, was es dem Nutzer ermöglicht, die Spyware ohne Passwortaufforderung zu entfernen. Diese Methode wurde erfolgreich getestet und bietet eine Möglichkeit, sich gegen diese Art von Bedrohung zu wehren.
Die Spyware-Apps werden häufig außerhalb des offiziellen Android-App-Stores heruntergeladen und von jemandem mit physischem Zugang zum Telefon installiert. Sie verstecken ihre App-Icons, um unentdeckt zu bleiben, während sie kontinuierlich Daten wie Textnachrichten, Fotos und den Standort des Nutzers an ein Web-Dashboard senden, auf das der Angreifer zugreifen kann.
Um solche Apps zu identifizieren, sollten Nutzer ihre Android-Einstellungen auf unbekannte “Geräte-Admin”-Apps überprüfen. Diese Funktion wird oft von Spyware missbraucht, um umfassenden Zugriff auf das Gerät zu erhalten. Der sichere Modus ermöglicht es, diese Berechtigungen zu deaktivieren und die App vollständig zu deinstallieren.
Nach der Entfernung der Spyware sollten Nutzer ihre Geräte mit einem längeren, einzigartigen Passwort sichern und ihre Webkonten, einschließlich des Google-Kontos, schützen, um weiteren Missbrauch zu verhindern. Die Bedrohung durch Stalkerware zeigt, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und die eigenen Geräte regelmäßig auf Sicherheitslücken zu überprüfen.
Für Betroffene von digitalem Missbrauch stehen Hilfsangebote zur Verfügung, wie die Hotline für häusliche Gewalt, die rund um die Uhr Unterstützung bietet. Die Koalition gegen Stalkerware bietet zudem Ressourcen für diejenigen, die glauben, dass ihr Telefon kompromittiert wurde.
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