PEKING / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein tragischer Unfall auf einer chinesischen Autobahn hat die Diskussion über die Sicherheit von Autopiloten neu entfacht. Ein Elektroauto des Herstellers Xiaomi war in einen schweren Unfall verwickelt, bei dem drei Studentinnen ums Leben kamen. Der Vorfall wirft Fragen zur Zuverlässigkeit der autonomen Fahrtechnologie auf, die in China zunehmend Verbreitung findet.

Der jüngste Unfall mit einem Xiaomi-Elektroauto auf einer chinesischen Autobahn hat die Diskussion über die Sicherheit von Autopiloten neu entfacht. Das Fahrzeug, das sich im sogenannten ‘Navigate on Autopilot’-Modus befand, kollidierte mit einer Betonbarriere, nachdem es eine Warnung ausgegeben hatte. Die Reaktionszeit der Fahrerin betrug nur wenige Sekunden, was die Frage aufwirft, ob die Technologie ausreichend ausgereift ist, um solche Situationen zu bewältigen.

Xiaomi, ein Unternehmen, das vor allem für seine Smartphones bekannt ist, hat sich in den letzten Jahren auch im Automobilsektor etabliert. Der Unfall ereignete sich, als das Fahrzeug auf eine Baustelle zusteuerte und auf die Gegenfahrbahn umgeleitet wurde. Trotz der Warnung des Systems und der Übernahme der Kontrolle durch die Fahrerin kam es zur Kollision. Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs betrug zum Zeitpunkt des Aufpralls etwa 97 km/h.

Die Technologie hinter dem Autopiloten von Xiaomi basiert auf fortschrittlichen Fahrassistenzsystemen, die in vielen modernen Fahrzeugen zu finden sind. Diese Systeme sollen den Fahrer unterstützen, indem sie Hindernisse erkennen und das Fahrzeug automatisch bremsen oder lenken. Doch wie der Unfall zeigt, sind sie nicht unfehlbar. Der Vorfall hat auch die Rolle des deutschen Zulieferers Bosch in den Fokus gerückt, der das Bremssystem für das Fahrzeug geliefert hat.

In China sind autonome Fahrfunktionen in neuen Autos weit verbreitet. Branchenexperten schätzen, dass in diesem Jahr etwa zwei Drittel der verkauften Fahrzeuge mit einem fortschrittlichen Autopiloten ausgestattet sein werden. Die chinesische Regierung fördert diese Technologie aktiv, indem sie Testgebiete für autonom fahrende Taxis einrichtet. Diese werden jedoch von Sicherheitsfahrern überwacht, die nicht im Auto sitzen.

Der Unfall hat auch die Diskussion über die rechtlichen Rahmenbedingungen für autonome Fahrzeuge in China neu belebt. Derzeit gelten die meisten Autopiloten als Level-2-Systeme, bei denen der Fahrer jederzeit eingreifen muss. Viele Nutzer behandeln sie jedoch wie Level-4-Systeme, bei denen kein Eingreifen erforderlich ist. Dies führt zu einer Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Nutzung und den rechtlichen Vorgaben.

Der Vorfall hat auch Auswirkungen auf den Aktienkurs von Xiaomi gehabt, der nach Bekanntwerden des Unfalls um mehr als sechs Prozent fiel. Dies zeigt, dass die Investoren besorgt über die möglichen Konsequenzen für das Unternehmen sind. Die Diskussion über die Sicherheit von Autopiloten wird sicherlich weitergehen, insbesondere da immer mehr Fahrzeuge mit dieser Technologie ausgestattet werden.


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Sicherheitsbedenken nach tödlichem Unfall mit Xiaomi-Autopilot
Sicherheitsbedenken nach tödlichem Unfall mit Xiaomi-Autopilot (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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