MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die korrekte Aufbewahrung eines Testaments ist entscheidend, um den letzten Willen eines Erblassers zu sichern und Missverständnisse zu vermeiden. Eine unsachgemäße Lagerung kann dazu führen, dass das Dokument nicht gefunden oder nicht anerkannt wird.

Ein Testament ist ein wichtiges Dokument, das den letzten Willen eines Erblassers festhält. Damit es im Ernstfall auch berücksichtigt wird, ist eine sichere Aufbewahrung unerlässlich. Eine unsachgemäße Lagerung kann dazu führen, dass das Testament verloren geht, beschädigt oder sogar absichtlich zurückgehalten wird. Zudem ist nur das Original rechtsgültig, während eine Kopie keine rechtliche Bindung hat.

Viele Menschen entscheiden sich für eine private Aufbewahrung ihres Testaments, etwa in einem Schreibtisch, einem Safe oder einem Bankschließfach. Diese Methode ermöglicht jederzeitige Änderungen ohne formale Hürden. Allerdings birgt diese Form der Verwahrung erhebliche Risiken. Wird das Testament an einem unbekannten Ort aufbewahrt, besteht die Gefahr, dass es im Erbfall nicht gefunden wird. Bei Lagerung in einem Bankschließfach kann der Zugang problematisch werden, falls keine bevollmächtigte Person existiert.

Eine besonders sichere Methode ist die amtliche Verwahrung des Testaments beim Nachlassgericht. Hier wird das Dokument hinterlegt und im Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer vermerkt. Diese amtliche Hinterlegung bietet mehrere Vorteile: Das Testament kann nicht verloren gehen, beschädigt oder manipuliert werden. Es wird nach dem Tod des Erblassers automatisch eröffnet und in den Nachlassprozess eingebunden.

Die amtliche Verwahrung erfordert einige formale Schritte. Zunächst muss ein Testament erstellt werden, entweder in handschriftlicher Form oder als notariell beglaubigtes Dokument. Anschließend erfolgt die Hinterlegung beim zuständigen Nachlassgericht, das für die amtliche Verwahrung eine Gebühr erhebt. Nach der Abgabe wird eine Urkunde als Hinterlegungsnachweis ausgestellt. Gleichzeitig erfolgt die Eintragung in das Zentrale Testamentsregister, wodurch sichergestellt wird, dass das Testament im Erbfall automatisch berücksichtigt wird.

Falls ein Testament privat verwahrt wird, sollte der Aufbewahrungsort gut durchdacht sein. Ein wasser- und feuerfester Dokumentensafe bietet zusätzlichen Schutz vor äußeren Einflüssen. Eine Information an eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen kann sicherstellen, dass das Testament im Erbfall nicht übersehen wird. In manchen Fällen empfiehlt sich die Hinterlegung einer Kopie bei einem Anwalt oder Notar, der das Testament im Ernstfall an die Erben weiterleitet.


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Sichere Aufbewahrung von Testamenten: Risiken und Lösungen
Sichere Aufbewahrung von Testamenten: Risiken und Lösungen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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