TOKIO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Versuch der Gründerfamilie von 7-Eleven, eine ausländische Übernahme ihres japanischen Mutterkonzerns zu verhindern, ist gescheitert. Die Familie konnte die erforderlichen finanziellen Mittel nicht aufbringen, um das Unternehmen zurückzukaufen.
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Der gescheiterte Versuch der Gründerfamilie von 7-Eleven, die Kontrolle über ihren japanischen Mutterkonzern Seven & i Holdings zu behalten, wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich japanische Unternehmen in einem zunehmend globalisierten Markt gegenübersehen. Die Familie hatte versucht, eine Übernahme durch das kanadische Unternehmen Alimentation Couche-Tard zu verhindern, konnte jedoch die benötigten 50 Milliarden US-Dollar nicht aufbringen.
Seven & i Holdings, das ein Netzwerk von 85.000 Convenience Stores in Asien und den USA betreibt, steht nun vor der Aufgabe, alternative Strategien zu prüfen. Die Übernahme durch Couche-Tard, das selbst über 16.000 Geschäfte in Nordamerika und Europa betreibt, wäre die größte ausländische Übernahme eines japanischen Unternehmens. Dies zeigt die zunehmende Offenheit Japans gegenüber ausländischen Investitionen, obwohl der Markt traditionell als schwer zugänglich gilt.
Die japanische Regierung hat in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen, um Unternehmen dazu zu bewegen, Übernahmeangebote ernsthaft zu prüfen und nicht reflexartig abzulehnen. Dies soll den Shareholder-Value erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Dennoch bleibt die Frage, ob Couche-Tard in der Lage wäre, 7-Eleven besser zu führen als die bisherigen Eigentümer.
Ein weiterer Aspekt der Übernahme ist die regulatorische Prüfung, insbesondere in den USA, wo Couche-Tard und Seven & i die größten Betreiber von Convenience Stores sind. Eine Fusion könnte zu Bedenken hinsichtlich der Marktbeherrschung führen, was eine genaue Untersuchung durch die Wettbewerbsbehörden nach sich ziehen würde.
Die Aktien von Seven & i fielen nach der Ankündigung um 11 Prozent, was die Unsicherheit der Investoren über die Zukunft des Unternehmens widerspiegelt. Analysten sind geteilter Meinung darüber, ob eine Übernahme durch Couche-Tard langfristig von Vorteil wäre, da kulturelle Unterschiede und unterschiedliche Geschäftsstrategien eine Rolle spielen könnten.
Insgesamt zeigt der Fall 7-Eleven, dass japanische Unternehmen zunehmend unter Druck stehen, sich den globalen Marktbedingungen anzupassen. Die Bereitschaft, ausländische Übernahmen zuzulassen, könnte ein Indikator für eine neue Ära der Offenheit und Flexibilität in der japanischen Wirtschaft sein.
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