MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO der Kryptowährungsbörse FTX, hat aus dem Gefängnis heraus über seine politischen Spenden gesprochen und dabei eine bemerkenswerte politische Kehrtwende offenbart. In einem Interview äußerte er, dass er während der US-Wahlen 2020 die Demokratische Partei unterstützte, um zu verhindern, dass sie sich in die Richtung von Bernie Sanders, einem bekannten sozialistischen Senator aus Vermont, entwickelt. Doch seine politische Einstellung hat sich seitdem verändert.
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Sam Bankman-Fried, einst ein prominenter Unterstützer der Demokratischen Partei, hat in einem kürzlichen Interview seine politische Neuausrichtung erläutert. Ursprünglich sah er sich selbst als Mitte-Links orientiert, doch bis 2022 hatte sich seine Sichtweise geändert. Er kritisierte die Biden-Administration als destruktiv und lobte die Republikanische Partei als vernünftiger. Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem seine Eltern, Joseph Bankman und Barbara Fried, sich um eine Begnadigung durch den republikanischen Präsidenten Donald Trump bemühen.
Bankman-Fried, der vor dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 etwa 40 Millionen US-Dollar an politische Kandidaten und politische Aktionskomitees spendete, versuchte, die US-Politik in Bezug auf Kryptowährungen zu beeinflussen. Seine jüngsten Kommentare werfen ein neues Licht auf seine politischen Motive und seine Versuche, die politische Landschaft zu beeinflussen. Die Bemühungen seiner Eltern um eine Begnadigung stehen jedoch vor erheblichen Herausforderungen.
Im März 2024 wurde Bankman-Fried zu 25 Jahren Haft verurteilt, nachdem er für seine Rolle beim Zusammenbruch der FTX-Börse verantwortlich gemacht wurde. Richter Lewis A. Kaplan betonte die Schwere des Verbrechens und beschrieb Bankman-Fried als ausweichend und spitzfindig während des Prozesses. Diese Einschätzung könnte seine Chancen auf eine Begnadigung weiter schmälern.
William Livolsi, der Geschäftsführer der White Collar Support Group, einer Organisation, die sich für ausgewogene Strafen einsetzt, äußerte Zweifel an den Erfolgsaussichten einer Begnadigung. Er verwies auf den Fall von Ross Ulbricht, dem Gründer von Silk Road, dessen Begnadigung durch Trump während der Wahlkampagne 2024 versprochen wurde. Solch ein Versprechen fehlt im Fall von Bankman-Fried.
Die Unterschiede zwischen den Fällen von Ulbricht und Bankman-Fried sind signifikant. Während Ulbricht eine hohe Strafe erhielt, sind die Umstände und die öffentliche Wahrnehmung der beiden Fälle unterschiedlich. Dies könnte die Bemühungen um eine Begnadigung für Bankman-Fried weiter erschweren.
Die politische Landschaft in den USA bleibt dynamisch, und die Rolle von Kryptowährungen in der Politik wird weiterhin ein heißes Thema sein. Bankman-Frieds Fall könnte als Präzedenzfall dienen, wie politische Spenden und persönliche Verbindungen die rechtlichen Ergebnisse beeinflussen können. Die Zukunft wird zeigen, ob seine Bemühungen um Gnade erfolgreich sein werden oder ob er seine Strafe vollständig absitzen muss.
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