LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Inmitten des anhaltenden Ukraine-Konflikts hat Russland seine Rüstungsproduktion erheblich gesteigert und übertrifft damit die europäischen Bemühungen, wie aus einem Bericht des Royal United Services Institute hervorgeht.
Russland hat seine Rüstungsproduktion im Zuge des Ukraine-Kriegs deutlich erfolgreicher hochgefahren als Europa. Dies geht aus einem Bericht des Londoner Royal United Services Institute hervor. Die Autoren warnen, dass Russlands anhaltender Vorsprung in der Rüstungsproduktion eine strategische Bedrohung für die NATO und die Glaubwürdigkeit ihrer konventionellen Abschreckung darstellt.
Ein wesentlicher Grund für die Rückstände Europas liegt in einem Mangel an Abstimmung und einem zu geringen Fokus auf Massenproduktion. Stattdessen wird auf hoch entwickelte Waffensysteme gesetzt, was durch bürokratische Hürden und unzureichenden Zugang zu Testinfrastruktur erschwert wird. In den letzten drei Jahren gelang es Europa nicht, die Produktion von grundlegender Munition zu steigern oder die Bestände an Präzisionswaffen aufzufüllen.
Großbritannien konnte beispielsweise die tragbaren Waffen, die 2022 an die Ukraine abgegeben wurden, nicht ersetzen. Die Produktion von Artilleriemunition wurde dadurch behindert, dass Regierungen nicht bereit waren, sich zu langfristigen Investitionen zu verpflichten. Auch Regelungen zur Haltbarkeit von Munition standen dem Aufbau größerer Bestände im Wege.
Im Gegensatz dazu hat Moskau, trotz seiner weitaus geringeren wirtschaftlichen Fähigkeiten im Vergleich zu den NATO-Staaten, diese bei der Produktion von Rüstungsgütern übertroffen. Dabei wird der Fokus auf verhältnismäßig einfache Waffen gelegt. Ohne dringende Reformen wird Europas fragmentierte Rüstungsindustrie die NATO-Mitglieder weiterhin anfällig für Störungen in den Lieferketten und Verzögerungen bei der Produktion machen.
Auch die Ukraine stößt trotz Fortschritten etwa bei Drohnenprojekten an industrielle Grenzen. Ohne verlässliche westliche Nachschubkapazitäten sei ihre Verteidigungsfähigkeit langfristig gefährdet. Die Autoren des Berichts betonen die Notwendigkeit dringender Reformen, um die europäische Rüstungsindustrie zu stärken und die Abhängigkeit von externen Lieferketten zu reduzieren.
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