TORONTO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Rückgang kanadischer Reisen in die USA könnte die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Lage weiter verschärfen. Experten warnen vor den weitreichenden Folgen für die US-amerikanische Tourismusbranche.
Die Entscheidung vieler Kanadier, ihre Reisen in die USA zu reduzieren, hat weitreichende wirtschaftliche und politische Implikationen. Diese Entwicklung wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter ungünstige Wechselkurse, die politische Lage in den USA und die von Präsident Donald Trump eingeführten Handels- und Einwanderungspolitiken. Besonders die Ankündigungen zur möglichen Annexion Kanadas und die prominenten Fälle von Visa-Entzügen haben das Vertrauen der Reisenden erschüttert. Die US-amerikanische Reiseindustrie, die jährlich über eine Billion US-Dollar an direkten Ausgaben generiert, steht vor einer ernsthaften Herausforderung. Die US Travel Association betont die Notwendigkeit, die Attraktivität der USA als Reiseziel zu erhalten und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Der Rückgang der kanadischen Besucher, die traditionell die größte Gruppe internationaler Touristen in den USA darstellen, könnte die bereits bestehende Reisekostenbilanz weiter verschlechtern. Im vergangenen Jahr betrug das Defizit über 51 Milliarden US-Dollar, da Amerikaner mehr im Ausland ausgaben als ausländische Besucher in den USA. Die Bedeutung internationaler Besucher, die tendenziell länger bleiben und mehr ausgeben, wird durch die aktuellen Entwicklungen besonders hervorgehoben. Flug- und Landreisen zwischen Kanada und den USA sind rückläufig, was sich auch auf die Hotelnachfrage in Grenzregionen auswirkt. Während in Florida, einem beliebten Ziel für kanadische Touristen, die Nachfrage leicht gestiegen ist, verzeichnen andere Regionen wie Bellingham und Niagara Falls einen Rückgang. Kanadische Fluggesellschaften passen ihre Routen an die veränderte Nachfrage an, indem sie Flüge in die USA reduzieren und stattdessen andere beliebte Reiseziele wie Mexiko und die Karibik fokussieren. Die Verschiebung der Reisepräferenzen wird durch die Warnungen europäischer Länder vor Reisen in die USA verstärkt. Länder wie Deutschland und das Vereinigte Königreich haben Reisewarnungen ausgesprochen, die auf die politische Unsicherheit und die restriktiven Einreisebestimmungen der USA hinweisen. Diese Warnungen könnten insbesondere Erstbesucher abschrecken und zu einem weiteren Rückgang der internationalen Besucherzahlen führen. Die wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Entwicklungen könnten sich in Milliarden verlorener Einnahmen niederschlagen. Die US-Regierung hat zwar Maßnahmen ergriffen, um die Attraktivität des Landes zu fördern, wie die Einrichtung einer Taskforce für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026, doch bleibt abzuwarten, ob diese Initiativen ausreichen werden, um das Vertrauen internationaler Reisender zurückzugewinnen.
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