LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der unerwartete Rückgang der Inflation im Vereinigten Königreich hat sowohl die Finanzmärkte als auch die politische Landschaft in Bewegung versetzt.
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Der jüngste Rückgang der Inflation im Vereinigten Königreich hat für Erleichterung bei der britischen Regierung gesorgt, insbesondere für Kanzlerin Rachel Reeves. Diese Entwicklung hat nicht nur die Sorgen über anhaltenden Preisdruck gemildert, sondern auch zu einem signifikanten Anstieg der Renditen britischer Staatsanleihen geführt. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen fiel um 16 Basispunkte auf 4,74 %, ein Niveau, das seit Anfang 2023 nicht mehr erreicht wurde.
Der Rückgang der Inflation wurde durch eine unter den Erwartungen liegende Inflationsrate in den USA zusätzlich befeuert. Händler preisen nun vermehrt Zinssenkungen der Bank of England für das laufende Jahr ein, wobei sie eine Reduzierung um 54 Basispunkte erwarten, was zwei vollständigen Zinsschritten entspricht. Diese Erwartungen haben die britischen Staatsanleihen attraktiver gemacht, was sich in der Nachfrage bei der jüngsten Auktion widerspiegelte.
Obwohl das britische Pfund nach der Bekanntgabe der Inflationsdaten zunächst an Wert verlor, konnte es sich schnell erholen. Diese Erholung wurde durch eine breitere Neubewertung der britischen Konjunkturaussichten und die Schwäche des US-Dollars unterstützt. Der Pfundkurs stieg um 0,6 % auf 1,2287 US-Dollar, was auf eine positive Marktreaktion hindeutet.
Für die britische Finanzministerin Rachel Reeves bleiben jedoch Herausforderungen bestehen. Die jüngste Auktion von zehnjährigen Staatsanleihen wies die höchsten Kosten seit 2008 auf, was auf die anhaltende Unsicherheit und die hohen Finanzierungskosten hinweist. Trotz der niedrigeren Überzeichnung im Vergleich zu früheren Auktionen blieb die Nachfrage stabil, was auf das Vertrauen der Investoren in die britische Wirtschaft hindeutet.
Die jüngsten Inflationsdaten könnten jedoch Zweifel an bevorstehenden Zinssenkungen bei der nächsten Sitzung der Bank of England im Februar wecken. Obwohl die Wahrscheinlichkeit für einen Viertelprozentpunkt-Schnitt gestiegen ist, könnte eine weitere Schwäche des Pfunds diese Pläne gefährden. Die britische Regierung muss daher weiterhin wachsam bleiben und ihre wirtschaftspolitischen Maßnahmen entsprechend anpassen.
Insgesamt zeigt der Rückgang der Inflation, dass die britische Wirtschaft auf einem guten Weg ist, sich von den jüngsten Turbulenzen zu erholen. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und die Regierung muss weiterhin strategisch vorgehen, um die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten und das Vertrauen der Investoren zu stärken.
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