MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ripple hat eine bedeutende Neuerung für das XRP Ledger (XRPL) angekündigt, die die Möglichkeiten für Entwickler und Institutionen erheblich erweitern wird.
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Ripple hat eine der bedeutendsten Aktualisierungen für das XRP Ledger (XRPL) seit seiner Einführung im Jahr 2013 vorgestellt: die native Programmierbarkeit. Diese Neuerung ermöglicht es Entwicklern, benutzerdefinierte Funktionen zu erstellen, während die Effizienz und Sicherheit des XRPL gewahrt bleibt. Entwickelt von den Ingenieuren von RippleX, zielt diese Entwicklung darauf ab, die Nutzbarkeit der Blockchain sowohl für Institutionen als auch für Entwickler zu erweitern.
Im Gegensatz zu Ethereum, das von Anfang an mit Programmierbarkeit ausgestattet war, konzentrierte sich das XRPL zunächst auf Module für wichtige finanzielle Anwendungsfälle. Die Plattform verfügt über integrierte Werkzeuge wie eine dezentrale Börse (DEX), Treuhandkonten und native Token, die für Finanzinstitute attraktiv sind. Entwickler stießen jedoch auf Herausforderungen, wenn sie diese Funktionen anpassen wollten.
Mit dem neuesten Upgrade wird ein neuer Ansatz namens “Smart Features” eingeführt. Anstatt die bestehenden Funktionen des XRPL zu ersetzen, ermöglichen diese Smart Features den Entwicklern, sie mit eigener Logik zu erweitern. Dies geschieht durch “Extensions”, kleine Codezeilen, die es Institutionen ermöglichen, die Fähigkeiten des XRPL an regulatorische und betriebliche Anforderungen anzupassen.
Ein erstes Beispiel für diese neuen Möglichkeiten sind die Smart Escrows. Bisher konnten Treuhandkonten auf dem XRPL nur nach einer festgelegten Zeit oder durch die Eingabe eines Passworts freigegeben werden. Mit dem Upgrade können Entwickler nun komplexere Bedingungen für die Freigabe von Geldern schaffen. So könnten Smart Escrows beispielsweise nur bestimmten Konten die Freigabe von Geldern erlauben oder verlangen, dass der Empfänger ein bestimmtes NFT besitzt.
Darüber hinaus wird das Konzept der Smart Features auf andere Funktionen des XRPL angewendet. Smart AMMs könnten benutzerdefinierte Handelsstrategien ermöglichen, während Smart Accounts erweiterte Sicherheitsvorkehrungen integrieren könnten. Für Anwendungsfälle, die volle Flexibilität erfordern, wird das XRPL auch Smart Contracts einführen, die ähnlich wie die von Ethereum funktionieren, jedoch mit einer XRPL-eigenen Note.
Diese Smart Contracts werden auf Pseudo-Konten betrieben und Transaktionen über eine neue ContractCall-Funktion ausführen. Diese Einrichtung stellt sicher, dass sie mit den bestehenden XRPL-Funktionen kompatibel sind und gleichzeitig eine größere Programmierbarkeit bieten. Laut Austin King, Mitbegründer des Omni Network, stellt diese Entwicklung das größte Upgrade dar, das das XRP Ledger seit seiner Einführung erlebt hat.
Zusätzlich zur nativen Programmierbarkeit bleibt die bevorstehende EVM-Sidechain ein wichtiger Bestandteil von Ripples Fahrplan. Diese Sidechain ermöglicht es Ethereum-Entwicklern, auf Solidity basierende Anwendungen zu implementieren. Ripple-CTO David Schwartz beschreibt das Upgrade als Teil von Ripples größerem Plan für institutionelles DeFi auf dem XRPL im Jahr 2025.
Der Fahrplan für die Programmierbarkeit umfasst ein frühes Entwicklernetzwerk für Smart Escrows im ersten Quartal, eine vollständig ausgestattete Testumgebung für Smart Escrows im zweiten Quartal und eine Community-Abstimmung zur Aktivierung von Smart Escrows im dritten Quartal. Ein Entwicklernetzwerk für Smart Contracts soll im vierten Quartal folgen. Einige Mitglieder der Community äußerten Bedenken, dass die EVM-Sidechain XRP untergraben könnte. Schwartz stellte jedoch klar, dass die Sidechain weiterhin innerhalb des XRP-Ökosystems operiert.
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