LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto steht unter erheblichem Druck von Investoren, die eine einheitliche Börsennotierung fordern. Doch das Management bleibt standhaft und lehnt eine Prüfung der aktuellen Doppel-Notierung ab.
Der Bergbaukonzern Rio Tinto sieht sich mit Forderungen konfrontiert, seine derzeitige Doppel-Notierung an der London Stock Exchange und der Australian Securities Exchange zu überdenken. Diese Struktur wird von einigen Investoren, angeführt vom Londoner Hedgefonds Palliser Capital, als hinderlich für den Shareholder Value und die Kapitalbeschaffung angesehen. Palliser Capital fordert eine Vereinheitlichung der Notierung, vorzugsweise in Australien, um die Effizienz zu steigern.
Unterstützung erhält Palliser Capital von den einflussreichen Stimmrechtsberatern Glass Lewis und Institutional Shareholder Services (ISS), die argumentieren, dass die Doppel-Notierung die Aktie langfristig ausbremsen könnte. Trotz dieser Forderungen bleibt das Management von Rio Tinto bei seiner Strategie. Das Board of Directors hat einstimmig gegen eine Prüfung der Notierungsstruktur gestimmt und betont, dass externe Berater die aktuelle Struktur als vorteilhaft für das Unternehmen und seine Aktionäre bewertet haben.
Rio Tinto argumentiert, dass die Doppel-Notierung es ermöglicht, die Vorteile beider Märkte zu nutzen und einen breiten Anlegerkreis zu erreichen. Eine Änderung würde immense Kosten verursachen und den Fokus von der langfristigen Wachstumsstrategie ablenken. Diese Haltung hat jedoch unmittelbare Auswirkungen auf den Aktienkurs: In London fiel die Rio Tinto-Aktie zeitweise um 0,23 Prozent auf 48,96 Pfund.
Palliser Capital zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung und kündigt an, weiterhin Druck auf das Management auszuüben. Ein Sprecher des Hedgefonds kritisierte, dass Rio Tintos Führung klare Signale des Marktes ignoriere. Die Debatte verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen Aktionären und Unternehmensleitung, wobei Investoren eine Neuausrichtung fordern, während Rio Tinto auf Beständigkeit setzt.
Langfristig bleibt ungewiss, ob Rio Tinto mit seiner Strategie Erfolg haben wird oder sich dem Druck der Märkte beugen muss. Die Diskussion um die Zukunft des Unternehmens wird weitergehen und könnte bei der nächsten Hauptversammlung erneut eskalieren. Fest steht, dass die Entscheidung des Managements die Debatte über den Unternehmenswert und die zukünftige Strategie von Rio Tinto weiter anheizen wird.
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