MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die wirtschaftlichen Aussichten in den USA trüben sich ein, da ein wichtiger Indikator auf eine mögliche Rezession hindeutet. Die jüngsten Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf Anleger stehen im Fokus.
Die wirtschaftlichen Aussichten in den USA haben sich jüngst erheblich eingetrübt, da ein bedeutender Indikator der Federal Reserve in Atlanta, der sogenannte „GDPnow“-Indikator, auf eine mögliche Rezession hindeutet. Dieser Indikator, der das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Echtzeit schätzt, hat einen dramatischen Rückgang von zuvor 3,9 Prozent Wachstum auf minus 1,5 Prozent verzeichnet. Wenige Tage später verschlechterte sich die Prognose weiter auf minus 2,4 Prozent.
Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war ein sprunghafter Anstieg der Goldimporte in die USA, der die Berechnungen verzerrte. Da Importe bei der BIP-Berechnung abgezogen werden, um Doppelzählungen zu vermeiden, führte der ungewöhnlich hohe Goldimport zu einer Verfälschung der Daten. Gold wird jedoch nicht wie andere Güter konsumiert, was die Berechnungen zusätzlich kompliziert.
Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Zukunft der USA hat die Märkte verunsichert. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession steigt, und erste Gewissheit könnte Ende April kommen, wenn die US-Behörde für Wirtschaftsanalyse (BEA) die erste Schätzung für das BIP im ersten Quartal veröffentlicht. Sollte das BIP schrumpfen und auch im zweiten Quartal zurückgehen, wäre die technische Definition einer Rezession erfüllt.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Einschätzung der Rezessionswahrscheinlichkeit in den USA von 20 auf 35 Prozent erhöht. Diese Anpassung spiegelt die zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten wider, die durch die Handelspolitik der US-Regierung unter Donald Trump verstärkt wurden. Die Einführung neuer Zölle und die Drohung weiterer Maßnahmen haben die Handelsbeziehungen belastet und die Unsicherheit für Unternehmen und Verbraucher erhöht.
Für Anleger bedeutet dies, dass sie sich auf mögliche Marktschwankungen einstellen müssen. Historisch gesehen neigen die Börsen dazu, vor oder während einer Rezession zu fallen, und die Kurse könnten längerfristig niedrig bleiben. Gleichzeitig könnten Anleihen und sichere Häfen wie Gold in wirtschaftlichen Dürrephasen an Wert gewinnen, da Anleger in sicherere Anlagen umschichten.
Goldman Sachs prognostiziert, dass sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank in diesem Jahr die Zinsen jeweils dreimal senken werden. Dies könnte den Anleihenkursen zugutekommen, da Zinssenkungen tendenziell positiv für den Anleihenmarkt sind. Anleger sollten daher überlegen, wie sie ihr Portfolio absichern können, um sich gegen die Risiken einer Rezession und steigender Inflation zu schützen.
Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage in den USA angespannt, und die kommenden Monate könnten entscheidend für die weitere Entwicklung sein. Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten und ihre Anlagestrategien entsprechend anpassen.
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