TAIPEH / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie aus Taiwan zeigt, dass die Einführung von reisbasierter Beikost bei Säuglingen das Risiko der Entwicklung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) signifikant senken kann. Diese Erkenntnisse könnten weitreichende Auswirkungen auf die Ernährungsrichtlinien für Kleinkinder haben und neue Wege zur Prävention von ADHS eröffnen.
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Die jüngste Analyse der Taiwan Birth Cohort Study hat ergeben, dass die Einführung von reisbasierter Beikost bei Säuglingen das Risiko der Entwicklung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) um 27% senken kann. Diese Entdeckung könnte die Art und Weise, wie Eltern weltweit die Ernährung ihrer Kinder gestalten, maßgeblich beeinflussen. ADHS ist eine neuroentwicklungsbedingte Störung, die sich durch Probleme mit der Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Aktivitätsniveau auszeichnet und oft in der Kindheit diagnostiziert wird.
Die Studie, die im Journal of Child Psychology and Psychiatry veröffentlicht wurde, hebt hervor, dass männliches Geschlecht, niedriges Familieneinkommen, geringes Geburtsgewicht und ein höheres Alter der Mutter als Risikofaktoren für ADHS gelten. Die Forscher um Chiu-Ying Chen untersuchten die Beziehung zwischen der Ernährung von Säuglingen und dem späteren Auftreten von ADHS, wobei sie sich auf das Stillen und die Einführung von Beikost konzentrierten.
Die Ursachen von ADHS sind noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren eine Rolle spielt. Ernährung und spezifische Nährstoffe könnten ebenfalls einen Einfluss haben. Die Taiwan Birth Cohort Study, eine national repräsentative Kohortenstudie, die 24.200 Neugeborene und ihre Mütter umfasst, lieferte die Datenbasis für diese Untersuchung.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass von den untersuchten Kindern 38 im Alter von 3 Jahren und 169 im Alter von 5 Jahren mit ADHS diagnostiziert wurden. Interessanterweise erhielten 64% der Kinder, die mit Beikost gefüttert wurden, hauptsächlich eine Vielzahl von reisbasierten festen Nahrungsmitteln, was mit einem geringeren Risiko für die Entwicklung von ADHS verbunden war. Dies deutet darauf hin, dass die Art der Beikost einen signifikanten Einfluss auf die neurologische Entwicklung haben könnte.
Die Forscher betonen, dass die Einführung von Beikost innerhalb der ersten sechs Monate wichtig ist, um das Risiko der Entwicklung von ADHS zu verringern. Während das Stillen innerhalb der ersten sechs Monate keinen signifikanten Schutzfaktor darstellte, könnte dies auf die kürzere Stilldauer im Vergleich zu globalen Standards zurückzuführen sein. Die durchschnittliche Stilldauer in der Studie betrug nur zwei Monate, während die UNICEF eine exklusive Stillzeit von sechs Monaten empfiehlt.
Diese Studie trägt zum wissenschaftlichen Verständnis der Zusammenhänge zwischen frühkindlicher Ernährung und der Entwicklung von ADHS bei. Dennoch bleibt die Anzahl der ADHS-Fälle in der Studie relativ gering, was darauf hindeutet, dass weitere Untersuchungen mit längeren Beobachtungszeiträumen erforderlich sind, um die Ergebnisse zu bestätigen und zu erweitern.
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