MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Microsoft hat mit der Einführung des Resilient File Systems (ReFS) eine potenzielle Alternative zum etablierten NTFS für Windows 11 vorgestellt. Diese Entwicklung könnte die Art und Weise, wie Daten auf Windows-Systemen verwaltet werden, grundlegend verändern.

Microsoft hat kürzlich das Resilient File System (ReFS) als potenzielle Alternative zum altbewährten NTFS für Windows 11 vorgestellt. Diese Neuerung könnte die Art und Weise, wie Daten auf Windows-Systemen verwaltet werden, grundlegend verändern. ReFS wurde ursprünglich für Windows Server entwickelt und bietet eine höhere Stabilität und Leistung im Vergleich zu NTFS, das seit vielen Jahren der Standard für Windows-Installationen ist.

Die Einführung von ReFS in Windows 11 erfolgt im Rahmen eines Insider-Builds, in dem Nutzer die Möglichkeit haben, bei der Neuinstallation des Betriebssystems ihre Partitionen mit ReFS zu formatieren. Diese Option wurde von einem Windows-DIY-Spezialisten entdeckt und könnte bald für alle Nutzer verfügbar sein. Allerdings ist es derzeit noch nicht möglich, das Betriebssystem selbst auf einer ReFS-formatierten Partition zu installieren. Hier bleibt NTFS weiterhin die einzige Option.

ReFS bietet einige technische Vorteile gegenüber NTFS. Es unterstützt Laufwerke mit einer Größe von bis zu 35 Petabyte, während NTFS auf 256 Terabyte beschränkt ist. Zudem integriert ReFS Checksummen für Metadaten und Mirror-Accelerated Parity, was die Datensicherheit erhöht. Diese Eigenschaften machen ReFS besonders attraktiv für den Einsatz in großen Datenumgebungen, wo Datensicherheit und -integrität von entscheidender Bedeutung sind.

Ein weiteres interessantes Feature von ReFS ist das sogenannte Flexible Storage. Obwohl die genauen Details noch unklar sind, könnte dies bedeuten, dass NTFS und ReFS je nach Einsatzzweck flexibel nebeneinander genutzt werden können. Dies würde Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Speicherlösungen optimal an ihre spezifischen Anforderungen anzupassen.

Die Einführung von ReFS in Windows 11 könnte auch Auswirkungen auf den Markt haben. Während NTFS seit langem der Standard ist, könnte ReFS durch seine erweiterten Funktionen und die höhere Datensicherheit eine attraktive Alternative für Unternehmen darstellen, die große Datenmengen verwalten müssen. Experten erwarten, dass Microsoft in Zukunft weitere Verbesserungen an ReFS vornehmen wird, um seine Akzeptanz im Markt zu erhöhen.

Insgesamt stellt die Einführung von ReFS in Windows 11 einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung von Dateisystemen dar. Obwohl es derzeit noch nicht möglich ist, das Betriebssystem selbst auf ReFS zu installieren, könnten zukünftige Updates diese Einschränkung aufheben. Für Unternehmen, die auf der Suche nach einer robusten und sicheren Speicherlösung sind, könnte ReFS eine interessante Option darstellen.


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ReFS als neues Dateisystem für Windows 11: Eine Alternative zu NTFS?
ReFS als neues Dateisystem für Windows 11: Eine Alternative zu NTFS? (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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