BARCELONA / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Realme ein überraschendes Konzept-Smartphone vorgestellt, das mit einem innovativen Ansatz für austauschbare Objektive aufwartet.
Realme hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein neues Konzept-Smartphone mit dem Namen „Ultra“ präsentiert, das mit einem einzigartigen System für austauschbare Objektive ausgestattet ist. Diese Objektive sind von Leicas M-Mount inspiriert, obwohl Leica selbst nicht an diesem Projekt beteiligt ist. Realme entschied sich für den M-Mount aufgrund seiner kompakten Größe und der vielseitigen Brennweiten. Die beiden Objektive des Ultra-Konzepts wurden intern bei Realme entwickelt, ohne jegliche Zusammenarbeit oder Lizenzierung von Leica.
Im Gegensatz zu Xiaomis modularem optischen System, das ebenfalls auf dem MWC vorgestellt wurde und auf Magnete und proprietäre Technologie setzt, um das Telefon an einem Konzepttelefon zu befestigen, orientiert sich Realmes Ansatz stärker an traditionellen Kamerahalterungen. Das Ultra-Smartphone verfügt über ein kreisförmiges Kameramodul mit einem freiliegenden Typ-1-Sensor, der durch robustes Glas geschützt ist. Dies soll verhindern, dass Staub eindringt, da es keine Objektivkappe gibt.
Das Herzstück des Systems bildet ein maßgeschneiderter Typ-1-Sony-CMOS-Sensor, flankiert von weiteren Typ-1-Sensoren für die Haupt- und Ultraweitwinkelkamera. Diese Konfiguration mit drei Ein-Zoll-Sensoren in einem einzigen Smartphone ist eine Seltenheit. Die beiden zusätzlichen Kameras arbeiten unabhängig von den austauschbaren Objektiven, die Realme als erweiterte Teleobjektive betrachtet.
Die Objektive werden über einen Adapter am Rand des Kameramoduls befestigt. Das Konzept umfasst zwei Objektive mit Brennweiten von 73 mm und 234 mm, beide mit manuellen Fokus- und Blendenringen. Besonders das 73-mm-Objektiv erinnert mit seiner quadratischen Gegenlichtblende an Leica. Realme demonstrierte das Setup auf einem Stativ, das mit einem 3D-gedruckten Halter befestigt war, was auf die Notwendigkeit eines stabilen Unterbaus hinweist, insbesondere bei der Verwendung des 234-mm-Objektivs.
In puncto Bildqualität zeigt sich das Ultra-Konzept überlegen, insbesondere bei Porträtaufnahmen bei schwachem Licht. Im Vergleich zu einem iPhone 16 Pro Max, dessen Teleobjektiv eine äquivalente Brennweite von 120 mm bei f/2.8 aufweist, bietet das Ultra mit seinem 73-mm-Objektiv bei f/2.8 eine breitere Blende. Während die Tester im MWC-Stand bei f/2.8 blieben, um einen präziseren Vergleich zu ermöglichen, könnte das Objektiv bis zu f/1.4 geöffnet werden.
Realme hat noch keine Informationen über den möglichen Marktstart oder den Preis des Ultra-Konzepts veröffentlicht. Auch ist unklar, ob weitere Objektive geplant sind. Die Verwendung des Leica M-Mounts könnte für bestehende Leica-Besitzer attraktiv sein, stellt jedoch für andere Nutzer eine Herausforderung dar. Dennoch zeigt Realmes Ansatz, dass es noch Raum für Innovationen im Smartphone-Markt gibt.
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