MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Raspberry Pi Pico, ein beliebtes Mikrocontroller-Board unter Bastlern und Entwicklern, hat ein bedeutendes Update erhalten: Die offizielle Taktfrequenz des RP2040-Chips wurde auf 200 MHz erhöht. Diese Neuerung verspricht eine verbesserte Leistung für bestehende Projekte, ohne die Risiken des Overclockings einzugehen.
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Der Raspberry Pi Pico, bekannt für seine Vielseitigkeit in Maker-Projekten, hat mit der neuen Version des Pico-SDKs ein bemerkenswertes Upgrade erfahren. Der RP2040-Chip, der das Herzstück des Pico bildet, kann nun offiziell mit einer Taktfrequenz von 200 MHz betrieben werden. Diese Erhöhung von der bisherigen Standardfrequenz von 133 MHz ermöglicht es Entwicklern, die Leistung ihrer Projekte erheblich zu steigern, ohne auf inoffizielle Overclocking-Methoden zurückgreifen zu müssen.
Um die neue Taktfrequenz zu nutzen, müssen Anwender das Pico-SDK auf Version 2.1.1 aktualisieren und die Präprozessor-Direktive SYS_CLK_MHZ=200 setzen. Diese Anpassung sorgt dafür, dass die Regulatorspannung automatisch auf 1,15 Volt angehoben wird, was für einen stabilen Betrieb bei der höheren Frequenz sorgt. Die gesteigerte Rechenleistung bedeutet, dass Programme schneller ausgeführt werden können, Sensoren häufiger ausgelesen werden und komplexe Berechnungen weniger Zeit in Anspruch nehmen.
Besonders in Projekten, die schnelle Reaktionen oder präzise Steuerungen erfordern, wie etwa in der Robotik oder bei Echtzeit-Sensoren, kann die erhöhte Taktfrequenz von Vorteil sein. Auch Grafikprojekte profitieren von der zusätzlichen Leistung, da flüssigere Abläufe und kürzere Wartezeiten möglich werden. Diese Entwicklung zeigt, dass der RP2040 trotz seines Alters noch immer ein leistungsfähiger Chip ist, der durch Software-Updates weiter verbessert werden kann.
Interessanterweise hat der RP2040 mit seiner neuen Taktfrequenz den neueren RP2350 mit 150 MHz überholt. Doch trotz dieser beeindruckenden Zahlen sollte man nicht vergessen, dass der RP2350 mit seinen stärkeren Cortex-M33-Kernen und zusätzlichen RISC-V-Kernen (Hazard3) in vielen Szenarien immer noch überlegen ist. Seine moderne Architektur ermöglicht eine effizientere und schnellere Verarbeitung, was ihn für bestimmte Anwendungen weiterhin zur besseren Wahl macht.
Die offizielle Erhöhung der Taktfrequenz des RP2040 könnte ein Vorbote für ähnliche Updates bei anderen Mikrocontrollern sein. Die Möglichkeit, bestehende Hardware durch Software-Optimierungen zu verbessern, eröffnet neue Perspektiven für Entwickler und könnte die Lebensdauer von Geräten verlängern. Wer mehr über die Unterschiede zwischen dem RP2040 und dem RP2350 erfahren möchte, findet in einem ausführlichen Testbericht zum Raspberry Pi Pico 2 weitere Informationen.
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