STUTTGART / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Porsche SE steht vor einer finanziellen Herausforderung, die die gesamte Automobilbranche in Aufruhr versetzt. Die Holdinggesellschaft, die bedeutende Anteile an Volkswagen und der Porsche AG hält, sieht sich gezwungen, milliardenschwere Abschreibungen in Betracht zu ziehen. Diese Maßnahme könnte das Konzernergebnis nach Steuern erheblich belasten und die Finanzwelt in Alarmbereitschaft versetzen.

Die Porsche SE, eine der einflussreichsten Holdinggesellschaften der Automobilindustrie, steht vor einer bedeutenden finanziellen Herausforderung. Die geplanten Abschreibungen auf die Beteiligungen an Volkswagen und der Porsche AG könnten das Konzernergebnis nach Steuern erheblich beeinträchtigen. Ursprünglich hatte die Porsche SE ein Ergebnis von 2,4 bis 4,4 Milliarden Euro nach Steuern angestrebt, doch die aktuellen Entwicklungen lassen einen erheblichen Verlust erwarten.

Im Zentrum dieser finanziellen Anpassungen steht eine mögliche Wertberichtigung bei Volkswagen, die auf 7 bis 20 Milliarden Euro geschätzt wird. Auch die Beteiligung an der Porsche AG könnte mit ein bis zwei Milliarden Euro abgeschrieben werden. Trotz dieser Herausforderungen hält die Porsche SE an ihrer Dividendenpolitik fest und plant, auch im kommenden Jahr eine Dividende auszuschütten. Dies zeigt das Vertrauen des Unternehmens in die langfristige Wertentwicklung seiner Beteiligungen.

Die Ursache für die geplanten Abschreibungen liegt im Fehlen einer aktuellen Planung bei Volkswagen. Eine entscheidende Planungsrunde wurde im November abgesagt, da ein angekündigtes Sparprogramm kontrovers diskutiert wird. Diese Unsicherheit zwingt die Porsche SE dazu, sich auf Analystenschätzungen zu stützen, was die Prognose der Werthaltigkeitsprüfungen erschwert. Eine endgültige Bewertung wird erst 2024 möglich sein, nach Vorlage der Jahresabschlüsse von Volkswagen und Porsche AG.

Die Finanzwelt beobachtet diese Entwicklungen mit Spannung, da sie weitreichende Auswirkungen auf die Automobilbranche haben könnten. Die geopolitischen Unsicherheiten und wirtschaftlichen Spannungen tragen zusätzlich zur Komplexität der Situation bei. Experten sind sich einig, dass die Porsche SE trotz der aktuellen Herausforderungen gut aufgestellt ist, um langfristig von ihren strategischen Beteiligungen zu profitieren.

Die Porsche SE erwartet, dass die Nutzungswerte ihrer Beteiligungen weiterhin deutlich über den Börsenwerten liegen werden. Dies unterstreicht das Vertrauen in die langfristige Wertschöpfung der Investitionen. Die Holdinggesellschaft bleibt optimistisch, dass die aktuellen Herausforderungen überwunden werden können und die strategische Ausrichtung des Unternehmens intakt bleibt.

Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die finanziellen Auswirkungen der geplanten Abschreibungen zu bewerten. Die Porsche SE wird weiterhin eng mit Volkswagen und der Porsche AG zusammenarbeiten, um die strategischen Ziele zu erreichen und den langfristigen Erfolg zu sichern. Die Finanzwelt wird die Entwicklungen genau verfolgen, um die Auswirkungen auf die Automobilbranche besser einschätzen zu können.

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Porsche SE plant massive Abschreibungen auf Volkswagen- und Porsche-Beteiligungen
Porsche SE plant massive Abschreibungen auf Volkswagen- und Porsche-Beteiligungen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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