MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Erforschung des Weltraums stellt die Menschheit vor zahlreiche Herausforderungen, insbesondere wenn es um die Ernährung der Astronauten auf langen Missionen geht. Eine innovative Lösung könnte in der Kultivierung von Pilzen im All liegen.
Die Idee, Pilze im Weltraum zu züchten, könnte die Art und Weise revolutionieren, wie wir über die Ernährung auf langen Raumflügen nachdenken. Flávia Fayet-Moore, eine Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin von FOODiQ Global, hat in Zusammenarbeit mit NASA und SpaceX ein Experiment gestartet, um die ersten Pilze in den Orbit zu schicken. Diese Initiative könnte ein entscheidender Schritt sein, um die Versorgung von Astronauten auf einer Marsmission sicherzustellen.
Pilze bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einem idealen Nahrungsmittel für den Weltraum machen. Sie wachsen schnell, benötigen wenig Ressourcen und sind vollständig essbar, was Abfall minimiert. Zudem sind sie reich an Nährstoffen und können Vitamin D produzieren, wenn sie UV-Licht ausgesetzt werden. Diese Eigenschaften machen sie zu einer wertvollen Ergänzung für die Ernährung im All, wo Platz und Ressourcen begrenzt sind.
Ein weiterer Vorteil von Pilzen ist ihr hoher Umami-Gehalt, der im Weltraum gut erhalten bleibt. Dies ist besonders wichtig, da der Geschmackssinn in der Schwerelosigkeit oft beeinträchtigt wird. Die Möglichkeit, schmackhafte und nahrhafte Mahlzeiten zu bieten, könnte die Moral und das Wohlbefinden der Astronauten erheblich verbessern.
Die Partnerschaft zwischen FOODiQ Global, NASA und SpaceX zielt darauf ab, die Wachstumsbedingungen von Pilzen im Weltraum zu untersuchen. Auf einem dreitägigen Flug mit SpaceX sollen die Pilze in einer kontrollierten Umgebung gedeihen und erste Erkenntnisse über ihr Wachstum unter Weltraumbedingungen liefern. Die Ergebnisse dieses Experiments könnten bereits im Herbst veröffentlicht werden und wichtige Hinweise für zukünftige Langzeitmissionen liefern.
Die Bedeutung von Nahrung im Weltraum geht über die bloße Nährstoffversorgung hinaus. Sie spielt eine zentrale Rolle für das psychische Wohlbefinden der Astronauten und hilft, ein Gefühl von Normalität und Gemeinschaft zu bewahren. In einer Umgebung, die so isoliert und fremd ist wie der Weltraum, kann eine warme Mahlzeit eine Verbindung zur Heimat und zur Erde schaffen.
Die Erforschung von Pilzen als Nahrungsquelle im All könnte nicht nur die Raumfahrt revolutionieren, sondern auch neue Perspektiven für die Landwirtschaft auf der Erde eröffnen. Die Fähigkeit, in extremen Umgebungen zu gedeihen, könnte auch in anderen Bereichen von Nutzen sein, etwa in der urbanen Landwirtschaft oder in Regionen mit begrenzten Ressourcen.
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