SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der Welt der Kryptowährungen sind Sicherheitsbedenken allgegenwärtig, insbesondere wenn es um den Schutz digitaler Vermögenswerte geht. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Coinbase-Nutzer in den letzten Wochen Opfer von Phishing-Angriffen geworden sind, die zu Verlusten in Millionenhöhe führten.
Die steigenden Preise für Kryptowährungen haben nicht nur Investoren angezogen, sondern auch Betrüger, die ihre Methoden verfeinern, um ahnungslose Nutzer zu täuschen. Eine der am häufigsten verwendeten Techniken ist das sogenannte Address Poisoning, bei dem Betrüger Wallet-Adressen manipulieren, um sie den legitimen Adressen der Nutzer ähnlich aussehen zu lassen. Dies führt dazu, dass Nutzer unwissentlich ihre Kryptowährungen an die falschen Adressen senden.
Der Blockchain-Ermittler ZachXBT hat kürzlich aufgedeckt, dass mehrere mit Coinbase verbundene Wallets in den letzten Wochen ins Visier genommen wurden. Ein besonders auffälliger Fall betrifft den Diebstahl von 400 Bitcoin, was einem Wert von fast 35 Millionen US-Dollar entspricht. Diese Vorfälle haben die Gesamtverluste auf über 46 Millionen US-Dollar in diesem Monat ansteigen lassen.
Coinbase, eine der größten zentralisierten Kryptowährungsbörsen weltweit, hat auf diese Vorfälle reagiert und betont, dass sie niemals persönliche Informationen wie Login-Daten oder Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes von ihren Nutzern anfordern würden. Jaclyn Sales, Kommunikationsdirektorin bei Coinbase, warnte davor, dass jede solche Anfrage ein klarer Hinweis auf einen Betrugsversuch sei.
Phishing-Angriffe sind in der Kryptoindustrie keine Seltenheit. Betrüger nutzen oft den Namen großer Marken, um Vertrauen zu erwecken und ihre Opfer zu täuschen. Während Coinbase häufig imitiert wird, zeigt eine Analyse, dass andere große Marken wie Meta noch häufiger Ziel solcher Angriffe sind.
Um sich zu schützen, rät Coinbase seinen Nutzern, Sicherheitsmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren und eine Adress-Whitelist einzurichten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, das Risiko von Phishing-Angriffen zu minimieren und die Sicherheit der digitalen Vermögenswerte zu gewährleisten.
Die Geschichte der Phishing-Verluste bei Coinbase zeigt, dass solche Angriffe nicht neu sind. Bereits zwischen Dezember 2024 und Januar 2025 wurden über 65 Millionen US-Dollar durch ähnliche Betrugsmaschen gestohlen. Diese Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit, ständig wachsam zu bleiben und Sicherheitspraktiken zu verbessern.
Ein weiteres Beispiel für komplexe Phishing-Methoden sind sogenannte Pig Butchering Scams, bei denen Betrüger über einen längeren Zeitraum das Vertrauen ihrer Opfer gewinnen, um sie schließlich zur Überweisung ihrer Kryptowährungen zu bewegen. Solche Betrugsmaschen haben im Jahr 2024 auf dem Ethereum-Netzwerk zu Verlusten von über 5,5 Milliarden US-Dollar geführt.
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