MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der heutigen dynamischen Finanzwelt ist die Diversifikation von Anlageportfolios ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg. Christian Röhl, ein renommierter Finanzexperte, hat das Depot einer 39-jährigen Anlegerin analysiert, um ihre Anlagestrategie zu bewerten und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
Die Analyse von Christian Röhl zeigt, dass das Portfolio der Anlegerin stark auf Aktien konzentriert ist, was je nach persönlicher Präferenz und Anlagehorizont sinnvoll sein kann. Allerdings fehlt es an einer ausgewogenen Mischung aus defensiven Investments, die das Risiko mindern könnten. Röhl empfiehlt, die kleineren Positionen im Portfolio zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um eine bessere Diversifikation zu erreichen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Portfolios ist der ARERO-Fonds, der 25 Prozent Anleihen und 15 Prozent Rohstoffe enthält. Dieser Fonds ist mit 18 Prozent gewichtet, was zu einem Anleihen-Exposure von 4,5 Prozent und einem Rohstoff-Exposure von 2,7 Prozent im Gesamtportfolio führt. Regional liegt der Schwerpunkt auf Europa und Nordamerika, während Asien und Schwellenländer nur über den ARERO und globale ETFs abgedeckt werden.
Die thematische Ausrichtung des Portfolios zeigt einen deutlichen “Tech-Tilt”, da ein Drittel der Investitionen in technologielastige Themenfonds wie Neue Energien, Robotik und Künstliche Intelligenz fließt. Finanzwerte und defensive Branchen wie Basiskonsum oder Gesundheit sind hingegen unterrepräsentiert. Diese Konzentration auf Technologie könnte zu einer erhöhten Volatilität führen, was je nach Verlusttoleranz der Anlegerin kritisch betrachtet werden sollte.
Röhl hebt hervor, dass die Grundzüge einer Core/Satellite-Strategie erkennbar sind, wobei 60 Prozent des Portfolios als Kerninvestitionen und 40 Prozent als Satelliteninvestitionen klassifiziert werden. Der Kern besteht aus dem ARERO, drei globalen ETFs und einem MSCI EMU ETF, während die Satelliten aus thematischen ETFs und Einzelaktien bestehen.
Ein weiteres Risiko sieht Röhl in der komplexen Struktur des Portfolios, die die Übersicht erschwert. Er empfiehlt die Nutzung von Tools wie dem kostenfreien X-ray von Morningstar oder der Funktion “Portfolio Insights” im Scalable Broker PRIME+, um die enthaltenen Wertpapiere besser zu analysieren. Zudem sollte die Anlegerin prüfen, ob die hohe Technologielastigkeit mit ihrer persönlichen Risikopräferenz übereinstimmt.
Abschließend rät Röhl, die neun Positionen mit einem Gewicht von unter 2 Prozent kritisch zu hinterfragen. Diese Kleinstpositionen haben nur einen geringen Einfluss auf die Gesamtperformance, bergen jedoch ein psychologisches Risiko, da Verluste oft stärker wahrgenommen werden als Gewinne. Eine systematische Anpassung dieser Positionen könnte helfen, das Portfolio zu optimieren.
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