SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – OpenAI steht vor einer bedeutenden Herausforderung: Der Mangel an GPUs zwingt das Unternehmen, die Einführung seines neuesten Modells GPT-4.5 zu verzögern. Diese Entwicklung wirft ein Schlaglicht auf die wachsenden Anforderungen an Rechenressourcen in der KI-Industrie.
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OpenAI, ein führendes Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, sieht sich mit einem akuten Mangel an Grafikprozessoren (GPUs) konfrontiert, was die Einführung seines neuesten Modells GPT-4.5 verzögert. Der CEO von OpenAI, Sam Altman, erklärte, dass das Unternehmen gezwungen sei, die Einführung des Modells zu staffeln, da die benötigten Rechenressourcen derzeit nicht ausreichen.
GPT-4.5, das als “gigantisch” und “teuer” beschrieben wird, erfordert eine erhebliche Anzahl zusätzlicher GPUs, bevor es einer breiteren Nutzerbasis zugänglich gemacht werden kann. Zunächst wird das Modell für Abonnenten von ChatGPT Pro verfügbar sein, gefolgt von den ChatGPT Plus-Kunden in der darauffolgenden Woche. Diese gestaffelte Einführung zeigt die Herausforderungen auf, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, die auf hochentwickelte KI-Modelle setzen.
Die Kosten für die Nutzung von GPT-4.5 sind erheblich höher als bei früheren Modellen. OpenAI verlangt 75 US-Dollar pro Million Tokens, die in das Modell eingespeist werden, und 150 US-Dollar pro Million Tokens, die vom Modell generiert werden. Diese Preise sind ein Vielfaches der Kosten des Vorgängermodells GPT-4, was die hohen Anforderungen an die Rechenleistung und die damit verbundenen Kosten widerspiegelt.
Altman betonte, dass das Unternehmen in der kommenden Woche Zehntausende von GPUs hinzufügen wird, um die Einführung für die Plus-Tier-Nutzer zu ermöglichen. Er räumte ein, dass es schwierig sei, Wachstumsschübe vorherzusagen, die zu Engpässen bei den GPUs führen. Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit, die Infrastrukturkapazitäten kontinuierlich zu erweitern, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.
Um langfristig unabhängiger von externen GPU-Lieferanten zu werden, plant OpenAI die Entwicklung eigener KI-Chips und den Aufbau eines umfangreichen Netzwerks von Rechenzentren. Diese strategischen Schritte sollen sicherstellen, dass das Unternehmen auch in Zukunft in der Lage ist, seine Produkte ohne Verzögerungen auf den Markt zu bringen.
Die Herausforderungen, mit denen OpenAI konfrontiert ist, spiegeln ein breiteres Problem in der KI-Branche wider: den zunehmenden Bedarf an spezialisierter Hardware, um die immer komplexer werdenden Modelle zu unterstützen. Während Unternehmen wie NVIDIA weiterhin führend in der Bereitstellung von GPUs sind, suchen viele KI-Unternehmen nach Wegen, um ihre Abhängigkeit von externen Anbietern zu reduzieren.
Die Entwicklung eigener Chips könnte OpenAI nicht nur helfen, die Kosten zu senken, sondern auch die Leistung ihrer Modelle zu optimieren. Dies könnte einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil darstellen, da die Nachfrage nach leistungsfähigen KI-Lösungen weiter steigt. Experten sind sich einig, dass die Fähigkeit, eigene Hardware zu entwickeln, entscheidend für den Erfolg in der KI-Industrie sein wird.
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