SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – OpenAI hat kürzlich temporäre Beschränkungen für die Bildgenerierung in seinem ChatGPT-Dienst eingeführt. Diese Maßnahme wurde notwendig, nachdem ein viraler Trend die Serverkapazitäten des Unternehmens an ihre Grenzen brachte.
OpenAI, bekannt für seine fortschrittlichen KI-Modelle, hat kürzlich temporäre Beschränkungen für die Bildgenerierung in seinem ChatGPT-Dienst eingeführt. Diese Entscheidung fiel, nachdem ein viraler Trend, der die Umwandlung von Bildern in den Stil des berühmten japanischen Animationsstudios Ghibli populär machte, die Serverkapazitäten des Unternehmens an ihre Grenzen brachte. OpenAI-CEO Sam Altman äußerte sich dazu, dass die GPUs des Unternehmens durch die hohe Nachfrage stark belastet wurden.
Der Trend, der als ‘Ghiblify’ bekannt wurde, führte dazu, dass Nutzer weltweit ihre Bilder in den ikonischen Stil von Studio Ghibli umwandelten. Diese Entwicklung sorgte für eine Flut von Anfragen an die OpenAI-Server, was schließlich zu den eingeführten Beschränkungen führte. Altman betonte, dass es zwar erfreulich sei, die Begeisterung der Nutzer zu sehen, jedoch die technische Infrastruktur des Unternehmens an ihre Grenzen stieß.
Die Einführung der Beschränkungen soll OpenAI helfen, die Belastung der Server zu managen und eine gleichbleibende Nutzererfahrung zu gewährleisten. Laut OpenAI sind solche Maßnahmen notwendig, um die Performance der Dienste zu sichern und Engpässe zu vermeiden. Die Beschränkungen betreffen vor allem die kostenlose Nutzung von ChatGPT, bei der die Bildgenerierung auf drei Anfragen pro Tag begrenzt wird.
Während OpenAI an der Optimierung seiner Infrastruktur arbeitet, um die Effizienz zu steigern, plant das Unternehmen auch die Einführung neuer Versionen seiner KI-Modelle. Altman kündigte an, dass GPT-4.5 und GPT-5 in den kommenden Wochen oder Monaten veröffentlicht werden sollen. Diese neuen Versionen sollen nicht nur die Bildgenerierung verbessern, sondern auch andere Funktionen des Modells erweitern.
Der Erfolg des ‘Ghiblify’-Trends zeigt das Potenzial und die Herausforderungen, die mit der Bereitstellung von KI-Diensten in großem Maßstab verbunden sind. Während die Nachfrage nach KI-generierten Inhalten weiter steigt, müssen Unternehmen wie OpenAI sicherstellen, dass ihre Infrastruktur mit dem Wachstum Schritt halten kann. Dies erfordert nicht nur technische Verbesserungen, sondern auch strategische Entscheidungen zur Skalierung der Dienste.
In der Zwischenzeit hat OpenAI angekündigt, dass die aktuellen Beschränkungen nur vorübergehend sind und hofft, diese bald wieder aufheben zu können. Die Nutzer können sich darauf freuen, dass die Dienste in naher Zukunft wieder uneingeschränkt verfügbar sein werden, sobald die technischen Herausforderungen bewältigt sind.
☕︎ Unterstützen Sie IT BOLTWISE® mit nur 1 Euro pro Monat:
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- Service Directory für AI Adult Services erkunden!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote
AI Project Manager Public Sector (m/w/d)
Business Analyst*innen Künstliche Intelligenz (m/w/d)
Solution Architect (m/w/d) KI & Innovation
Werkstudententätigkeit im Bereich Programmierung mit C# und KI gestützte Datenanalyse ab Mai 2025
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "OpenAI führt temporäre Beschränkungen für Bildgenerierung ein" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "OpenAI führt temporäre Beschränkungen für Bildgenerierung ein" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »OpenAI führt temporäre Beschränkungen für Bildgenerierung ein« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!