NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Omnicom hat eine bedeutende Fusion mit Interpublic angekündigt, um das weltweit größte Werbeagenturnetzwerk zu schaffen. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, in einem sich wandelnden Marktumfeld zu bestehen.
Die Werbebranche steht vor einem bedeutenden Umbruch, da Omnicom die Übernahme von Interpublic für 13 Milliarden Dollar angekündigt hat. Diese Fusion, die vollständig in Aktien abgewickelt wird, soll das größte Agenturnetzwerk der Welt schaffen und erhebliche Kostensynergien von jährlich 750 Millionen Dollar erzielen. Trotz dieser ambitionierten Ziele birgt die Fusion Risiken, da die Umsatzentwicklung der Branche seit 2018 nur um 3 % gewachsen ist.
Omnicom plant, 22 % mehr als den ungestörten Aktienkurs von Interpublic zu zahlen, um renommierte Werbeagenturen wie BBDO und McCann sowie Kunden wie Apple und Levi Strauss zu vereinen. John Wren, CEO von Omnicom, wird das vergrößerte Unternehmen leiten, das gemeinsam fast 26 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2023 erwarten kann. Interpublic wird drei Sitze im erweiterten Vorstand erhalten.
Die Fusion verspricht Synergien von rund 750 Millionen Dollar pro Jahr, die mit regulatorischen Genehmigungen und der Zustimmung beider Aktionärsgruppen einhergehen müssen. Diese Synergien, bereinigt um Steuern und kapitalisiert, entsprechen einem heutigen Wert von fast 6 Milliarden Dollar. Omnicoms Anteil daran beläuft sich auf 3,6 Milliarden Dollar und übertrifft damit die angebotene Prämie von 2,4 Milliarden Dollar. Auch Interpublic-Aktionäre können auf Kosteneinsparungen in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar hoffen.
Die strategischen Argumente für die Fusion erscheinen solide, insbesondere angesichts der Bedrohungen durch Technologieriesen wie Alphabet und Meta Platforms. Diese Unternehmen könnten die traditionellen Werbemärkte weiter disruptieren, was die Fusion als defensive Maßnahme erklärt, um sich in einem sich wandelnden Marktumfeld zu behaupten.
In der Vergangenheit scheiterte ein ähnlicher Übernahmeplan von Omnicom mit dem französischen Wettbewerber Publicis an Eitelkeiten. Diesmal scheinen die Marktbedrohungen jedoch stark genug zu sein, um Unterschiede zu überwinden, auch wenn die Kreativität in der Strategie zur Abwehr von Störungen fehlt.
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