MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngste Ankündigung von Blue Origin, eine rein weibliche Crew ins All zu schicken, hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während einige die historische Bedeutung feiern, äußert Schauspielerin Olivia Munn deutliche Kritik an der Mission.
Die Ankündigung von Blue Origin, eine rein weibliche Crew bestehend aus Prominenten wie Katy Perry und Gayle King ins All zu schicken, hat in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt. Olivia Munn, bekannt für ihre kritischen Ansichten, hat sich in einer TV-Show offen über die Sinnhaftigkeit dieser Mission geäußert. Sie stellt die Frage, warum solche kostspieligen Ausflüge unternommen werden, während auf der Erde zahlreiche dringende Probleme ungelöst bleiben.
Munns Kritik richtet sich vor allem gegen den vermeintlichen Glanz und Glamour, der mit der Mission einhergeht. Sie vergleicht den kurzen Aufenthalt im All mit einem Vergnügungsparkbesuch und hinterfragt den Nutzen solcher Reisen für die Menschheit. Ihrer Meinung nach sollten die enormen finanziellen Mittel besser in Projekte investiert werden, die einen direkten Nutzen für die Gesellschaft haben.
Die Crew, die neben Perry und King auch aus Lauren Sanchez, einer ehemaligen NASA-Wissenschaftlerin und weiteren Persönlichkeiten besteht, wird für einen kurzen Zeitraum von 11 Minuten im All sein. Diese Mission wird als die erste rein weibliche Raumfahrt von Blue Origin beworben, was in der Öffentlichkeit sowohl als Fortschritt als auch als PR-Gag wahrgenommen wird.
Während Gayle King zugibt, sich Sorgen über den Flug zu machen, zeigt sich Katy Perry unbeeindruckt und freut sich auf das Abenteuer. Die Crew wird in voller Glamour-Ausstattung ins All starten, was Munn als überflüssig und verschwenderisch empfindet. Sie fragt sich, ob der Fokus auf das Äußere nicht die eigentliche Bedeutung der Raumfahrt in den Hintergrund drängt.
Die Diskussion um die Mission wirft ein Licht auf die wachsende Kluft zwischen den Möglichkeiten der Superreichen und den alltäglichen Herausforderungen der Allgemeinheit. Munns Kritik spiegelt die Bedenken vieler wider, die sich fragen, ob der Weltraumtourismus tatsächlich einen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung leistet oder lediglich ein teures Hobby für die Elite darstellt.
In der Vergangenheit wurde die Raumfahrt als Mittel zur Erweiterung unseres Wissens und zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit angesehen. Doch die zunehmende Kommerzialisierung und der Fokus auf Prominente könnten diese Ideale in den Hintergrund drängen. Die Frage bleibt, ob solche Missionen tatsächlich einen Mehrwert bieten oder ob sie lediglich als Prestigeprojekte dienen.
Die Debatte um die Rolle von Prominenten in der Raumfahrt wird sicherlich weitergehen, während Blue Origin und andere Unternehmen weiterhin nach Wegen suchen, den Weltraum für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ob dies jedoch im Sinne der Wissenschaft oder des Marketings geschieht, bleibt abzuwarten.
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