CLEVELAND / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Diskussion um den zukünftigen Standort des NASA-Hauptquartiers nimmt Fahrt auf. Während der Mietvertrag für das derzeitige Hauptquartier in Washington, D.C. in drei Jahren ausläuft, drängen einige Gesetzgeber aus Ohio darauf, die Zentrale nach Cleveland zu verlegen.
Die Debatte um den zukünftigen Standort des NASA-Hauptquartiers hat an Dynamik gewonnen, da der Mietvertrag für das derzeitige Gebäude in Washington, D.C. in drei Jahren ausläuft. Eine Gruppe von Gesetzgebern aus Ohio, bestehend aus elf Abgeordneten und beiden Senatoren, hat einen Brief an den Vizepräsidenten J.D. Vance geschickt, in dem sie die Verlegung des Hauptquartiers nach Cleveland fordern. Sie argumentieren, dass Cleveland, als Heimat des NASA Glenn Research Centers, der ideale Standort für die Zentrale sei.
Der US-Kongressabgeordnete Max Miller, der den 7. Bezirk von Ohio vertritt, betonte, dass Ohio der einzige geeignete Ort für das NASA-Hauptquartier sei. Er verwies auf die Ziele der aktuellen Regierung, die Effizienz und Kostensenkung durch die Dezentralisierung von Washington, D.C. zu fördern. Ohio biete eine niedrigere Lebenshaltungskosten als die Hauptstadt, was zu Einsparungen für die Steuerzahler führen würde.
Die Idee, das Hauptquartier nach Ohio zu verlegen, steht jedoch im Wettbewerb mit anderen Bundesstaaten wie Texas, Alabama und Florida, die ebenfalls Interesse bekundet haben. Houston ist die Heimat des NASA Johnson Space Centers, Huntsville beherbergt das Marshall Flight Center und Cape Canaveral ist bekannt für das Kennedy Space Center. Dennoch ist Miller überzeugt, dass Ohio die beste Wahl ist, da es näher an der Hauptstadt liegt.
Zusätzlich zu den Bemühungen um das NASA-Hauptquartier strebt Ohio auch danach, das Space Command Center der U.S. Space Force am Wright-Patterson Air Force Base in der Nähe von Dayton anzusiedeln. Gouverneur Mike DeWine und zahlreiche Wirtschaftsführer aus Nordost-Ohio unterstützen diese Initiativen mit weiteren Schreiben der Unterstützung.
Ein erfolgreicher Umzug des NASA-Hauptquartiers nach Cleveland könnte erhebliche Auswirkungen auf den Bundesstaat haben. Ohio’s Universitäten und Schulen könnten von der Nähe zur Zentrale profitieren, und es könnten neue Partnerschaften zwischen NASA und den Fertigungsunternehmen des Staates entstehen. Miller ist zuversichtlich, dass Ohio eine Chance hat, insbesondere wenn sie die Unterstützung von Vizepräsident J.D. Vance gewinnen können.
Die Trump-Administration hat sich bisher nicht dazu geäußert, ob sie das Hauptquartier nach Ohio oder aus Washington verlegen wird. Miller ist jedoch optimistisch, dass der Staat bereit ist, seine Vorzüge zu beweisen, sobald Jared Isaacman als neuer NASA-Administrator bestätigt ist. Er betont, dass Cleveland der perfekte Ort für die NASA sei, um an Technologien zu arbeiten, die uns bis zum Mars bringen könnten.
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