WIEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Österreich erlebt derzeit die längste Rezession seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die jüngsten Prognosen der renommierten Wirtschaftsinstitute Wifo und IHS zeichnen ein düsteres Bild für die österreichische Wirtschaft, die im dritten Jahr in Folge schrumpfen wird.
Österreichs Wirtschaft steht vor einer beispiellosen Herausforderung. Die renommierten Wirtschaftsinstitute Wifo und IHS haben ihre Prognosen für das Jahr 2023 angepasst und erwarten nun einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Diese Entwicklung markiert das dritte Jahr in Folge, in dem die österreichische Wirtschaft schrumpft, und stellt die längste Rezession seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs dar.
Ursprünglich hatten die Institute im Dezember ein Wachstum von 0,7 Prozent prognostiziert. Doch die anhaltenden Schwierigkeiten in der Industrieproduktion im Euro-Raum wirken sich weiterhin negativ auf Österreich aus. Besonders die angekündigten US-Zölle auf europäische Güter und die Sparmaßnahmen der österreichischen Regierung belasten die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Ein Hoffnungsschimmer könnte das deutsche Milliarden-Paket für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz sein. Da Österreich und Deutschland wirtschaftlich eng verflochten sind, könnte dies positive Impulse für die österreichische Wirtschaft setzen. Fast 30 Prozent aller österreichischen Exporte gehen nach Deutschland, was die Bedeutung dieser wirtschaftlichen Beziehung unterstreicht.
Die Experten Gabriel Felbermayr von Wifo und Holger Bonin von IHS erwarten, dass sich die österreichische Wirtschaft ab Mitte 2025 erholen wird. Für das Jahr 2026 prognostizieren sie ein Wachstum von mehr als einem Prozent. Diese Erholung könnte durch eine Verbesserung der globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eine Stabilisierung der europäischen Industrieproduktion unterstützt werden.
Die anhaltende Rezession hat jedoch auch tiefgreifende Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Viele Unternehmen zögern, in neue Projekte zu investieren, was die wirtschaftliche Erholung weiter verzögern könnte. Die Regierung steht vor der Herausforderung, Maßnahmen zu ergreifen, die das Vertrauen der Investoren stärken und die wirtschaftliche Dynamik wiederbeleben.
Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage in Österreich angespannt. Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob das Land die Rezession überwinden und wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zurückkehren kann. Die enge wirtschaftliche Verflechtung mit Deutschland könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen, ebenso wie die Fähigkeit der österreichischen Wirtschaft, sich an die veränderten globalen Bedingungen anzupassen.
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