MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die globalen Ölpreise zeigen derzeit eine volatile Entwicklung, da Marktteilnehmer Gewinne realisieren und auf die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve warten. Gleichzeitig sorgen geopolitische Spannungen für Unsicherheit.
Die Ölpreise haben kürzlich einen Rückgang erlebt, nachdem sie zuvor Höchststände erreicht hatten. Diese Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Anleger ihre Gewinne realisieren, während sie gespannt auf die nächste Sitzung der Federal Reserve blicken. Dort erhoffen sich die Märkte Hinweise auf mögliche Zinssenkungen, die das Wirtschaftswachstum und die Ölnachfrage ankurbeln könnten.
Gleichzeitig wird der Rückgang der Ölpreise durch geopolitische Unsicherheiten begrenzt. Insbesondere die Möglichkeit neuer US-Sanktionen gegen bedeutende Ölproduzenten wie Russland und Iran sorgt für Bedenken hinsichtlich möglicher Lieferausfälle. Diese geopolitischen Spannungen haben bereits dazu geführt, dass die Preise für Brent-Rohöl-Futures um 21 Cent auf 74,28 US-Dollar pro Barrel gefallen sind, nachdem sie zuvor den höchsten Stand seit November erreicht hatten.
Auch das US-amerikanische West Texas Intermediate Rohöl verzeichnete einen Rückgang um 30 Cent auf 70,99 US-Dollar pro Barrel. Laut Marktanalysten war dieser Rückgang nach der beeindruckenden Rallye der Vorwoche zu erwarten, da viele Handelsaktivitäten zum Jahresende eingestellt wurden und die Bereitschaft, neue Positionen einzugehen, während der Feiertage gering bleibt.
Die Ölpreise erhielten zuletzt Auftrieb durch neue Sanktionen der Europäischen Union gegen russisches Öl sowie durch die Erwartung strengerer Maßnahmen gegen den iranischen Ölsektor. Die US-Finanzministerin Janet Yellen erklärte, dass die USA weitere Sanktionen gegen sogenannte “dunkle Flotte” Tanker prüfen und auch Sanktionen gegen chinesische Banken nicht ausschließen würden, um Russlands Öleinnahmen zu reduzieren.
Neue Sanktionen gegen iranische Ölhandelspartner haben bereits dazu geführt, dass die Preise des nach China verkauften Rohöls auf ein Mehrjahreshoch gestiegen sind. Die anstehende US-Regierung sieht weiteren Druck auf Iran vor. Unterstützt wurden die Ölpreise auch durch Zinsentscheide wichtiger Notenbanken in Kanada, Europa und der Schweiz sowie durch die Erwartung, dass die Fed ebenfalls eine Zinssenkung plant.
Langfristig bleiben jedoch Prognosen über ein reichliches Angebot im Jahr 2025 der Internationalen Energieagentur und die Vorhersagen der CNPC über einen Nachfragerückgang in China, nach einem Höhepunkt 2023, belastende Faktoren für die globalen Ölmärkte. Diese Faktoren könnten die Preisentwicklung in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen.
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