PARIS / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Inmitten einer globalen wirtschaftlichen Erholung warnt die OECD vor voreiligen Zinssenkungen, da die anhaltende Inflation im Dienstleistungssektor eine Bedrohung für die Stabilität darstellt.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat kürzlich eine deutliche Warnung an die Zentralbanken ausgesprochen, die Leitzinsen nicht voreilig zu senken. Diese Mahnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Weltwirtschaft nach der schwersten Inflation der letzten Generation eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit zeigt. Trotz eines allgemeinen Rückgangs der Inflationsraten bleibt die Inflation im Dienstleistungssektor eine ernstzunehmende Bedrohung für die wirtschaftliche Stabilität.
In den Vereinigten Staaten, der größten Volkswirtschaft der Welt, wurde das Wachstum erheblich nach oben korrigiert. Die OECD erwartet für das kommende Jahr ein Wachstum von 2,4 Prozent, das durch robusten Konsum und steigende Löhne angetrieben wird. Diese positive Entwicklung wird jedoch durch die anhaltend hohe Inflation der Dienstleistungspreise getrübt, die in den Industrieländern bei einem mittleren Wert von 4 Prozent liegt. Dies schränkt die Möglichkeiten für Zinssenkungen ein, da ein zu schnelles Absenken der Zinsen das Risiko für Wachstum und reale Einkommen erhöhen könnte.
Álvaro Pereira, Chefvolkswirt der OECD, betonte, dass die hohe Inflation in vielen Ländern weiterhin die Zielwerte übersteigt und damit die Gefahr für die globale wirtschaftliche Stabilität birgt. Trotz der positiven Wachstumsprognosen, insbesondere in den USA und China, könnten geopolitische Konflikte und protektionistische Tendenzen als Wachstumsbremsen wirken.
Die Wachstumsprognose für China wurde auf 4,7 Prozent angehoben, während Indien eine erfreuliche Expansion von fast 7 Prozent im Jahr 2025 bevorsteht. Diese Entwicklungen zeigen, dass die asiatischen Märkte weiterhin eine wichtige Rolle im globalen Wirtschaftswachstum spielen. Dennoch bleibt die Unsicherheit hoch, da geopolitische Spannungen und protektionistische Maßnahmen das Wachstumspotenzial beeinträchtigen könnten.
In Europa könnte die Europäische Zentralbank ihren Leitzins bis Ende 2025 auf 2 Prozent absenken, während die US-amerikanische Federal Reserve einen Rückgang des Zielbereichs auf 3,25 bis 3,5 Prozent bis Anfang 2026 erwartet. Diese vorsichtigen Schritte spiegeln die Unsicherheiten wider, die mit der anhaltenden Inflation und den globalen wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden sind.
Besonders auffällig ist die Erhöhung der Wohnkosten in mehreren Mitgliedsländern, darunter Großbritannien, Kanada, Australien und Lettland. Gleichzeitig gibt es Arbeitskräftemängel, insbesondere im Gesundheitswesen und der Informationstechnologie, was zusätzliche Herausforderungen für die wirtschaftliche Stabilität darstellt.
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