SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Veröffentlichung von DeepSeek-R1 hat die Technologiebranche in Aufruhr versetzt und NVIDIA erheblich unter Druck gesetzt. Trotz eines dramatischen Rückgangs des Börsenwerts um fast 600 Milliarden US-Dollar und eines Verlusts von 17 Prozent des Aktienwerts bleibt das Unternehmen optimistisch. Die langfristigen Perspektiven für NVIDIA sind weiterhin vielversprechend, da die Nachfrage nach KI-Chips ungebrochen ist.
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Die Veröffentlichung von DeepSeek-R1 hat NVIDIA in eine herausfordernde Lage gebracht. Der plötzliche Verlust von fast 600 Milliarden US-Dollar an Börsenwert und der Rückgang der Aktie um 17 Prozent zeigen die unmittelbaren Auswirkungen auf das Unternehmen. Dennoch bleibt NVIDIA mit einem Marktwert von 2,9 Billionen US-Dollar ein Gigant in der Technologiebranche und verliert lediglich den Titel des wertvollsten US-Unternehmens an Apple.
Die Zukunft könnte für NVIDIA jedoch weiterhin turbulent bleiben. Als führender Hersteller von Hochleistungschips für Künstliche Intelligenz profitiert das Unternehmen derzeit von der starken Nachfrage nach seiner Blackwell-Serie. Sollte sich jedoch herausstellen, dass leistungsfähige Sprachmodelle kostengünstiger entwickelt und mit weniger leistungsstarken Chips betrieben werden können, könnte die Nachfrage nach den neuesten NVIDIA-Chips sinken. Dies könnte zu geringeren Umsätzen führen als bisher prognostiziert.
DeepSeek bietet laut Branchenberichten eine kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen KI-Systemen, die auf NVIDIA-GPUs basieren. Der Betrieb des Modells soll bis zu 95 Prozent günstiger sein. Ob diese Angaben zutreffen, bleibt abzuwarten, doch allein die Möglichkeit einer drastischen Reduktion der Betriebskosten sorgt für Unsicherheit am Markt. Anleger befürchten, dass die bisherigen Wachstumserwartungen für NVIDIA möglicherweise zu optimistisch waren.
Trotz dieser Herausforderungen äußerte sich NVIDIA positiv zu DeepSeek. Ein Sprecher des Unternehmens bezeichnete das R1-Modell als herausragenden Fortschritt in der KI-Entwicklung und betonte, dass DeepSeeks Fortschritte zu einer erhöhten Auslastung der NVIDIA-GPUs führen könnten. Dies könnte dem US-Chiphersteller letztlich zugutekommen.
Die Nachfrage nach KI-Chips bleibt jedoch stark, wie aktuelle Geschäftszahlen der größten NVIDIA-Kunden zeigen. Amazon, der weltweit führende Cloud-Anbieter, investiert massiv in Technologieinfrastruktur und nutzt bereits NVIDIAs H100-GPUs für seine generative KI-Plattform. Auch Meta Platforms plant eine erhebliche Ausweitung seiner Investitionen in KI-Infrastruktur, was NVIDIA direkt zugutekommen könnte.
Neben dem dominierenden Rechenzentrumsgeschäft gewinnt auch das Gaming-Segment von NVIDIA wieder an Dynamik. Die Umsätze mit Gaming-GPUs haben sich in den letzten Jahren verdoppelt, und auch im Automobilsektor verzeichnet NVIDIA Wachstum. Partnerschaften mit Herstellern wie BYD und Rivian tragen dazu bei, den Umsatz im Automobilbereich zu steigern.
Langfristig könnte die beschleunigte Innovationsdynamik im KI-Sektor die Nachfrage nach leistungsstarken Chips weiter antreiben. NVIDIA schätzt seinen adressierbaren Gesamtmarkt aktuell auf 1 Billion US-Dollar, doch diese Zahl könnte noch weiter steigen, da das Unternehmen kontinuierlich neue Einsatzmöglichkeiten für seine Technologie findet.
Die NVIDIA-Aktie hat einen Großteil ihrer DeepSeek-Verluste bereits wieder wettgemacht, und Analysten an der Wall Street bleiben optimistisch. Die starke Kaufempfehlung für das Papier zeigt, dass das Vertrauen in die langfristigen Perspektiven von NVIDIA ungebrochen ist.
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