MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die NVIDIA-Aktie steht vor einem entscheidenden Moment, da die bevorstehenden Quartalszahlen die hohen Erwartungen der Anleger dämpfen könnten. Experten warnen vor einem möglichen Kursrutsch, sollte das Unternehmen die ambitionierten Prognosen nicht erfüllen.
Die NVIDIA-Aktie hat in den letzten Monaten eine beeindruckende Rally erlebt, die das Unternehmen zu einer billionenschweren Marktkapitalisierung geführt hat. Doch mit der bevorstehenden Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal 2024 droht eine Enttäuschung. Experten weisen darauf hin, dass die Ergebnisse die hohen Erwartungen der Anleger nicht erfüllen könnten, was zu einem erheblichen Kursrückgang führen könnte.
Ein wesentlicher Faktor, der das Wachstum von NVIDIA beeinträchtigen könnte, ist die zunehmende Konkurrenz durch Tech-Giganten wie Microsoft, Alphabet und Amazon. Diese Unternehmen entwickeln eigene KI-Chips, die zwar leistungstechnisch hinter den NVIDIA-GPUs zurückbleiben, jedoch günstiger und sofort verfügbar sind. Dies könnte zu einem Rückgang bei den Bestellungen führen, da Kunden kostengünstigere Alternativen bevorzugen könnten.
Darüber hinaus könnte die geopolitische Lage NVIDIA vor erhebliche Herausforderungen stellen. China, einer der größten Absatzmärkte für NVIDIA-GPUs, könnte aufgrund von Handelshemmnissen verstärkt auf heimische Alternativen setzen. Dies würde potenziell Milliardenumsätze gefährden und die Geschäftsentwicklung von NVIDIA nachhaltig beeinträchtigen.
Ein weiterer Aspekt, der die NVIDIA-Aktie unter Druck setzen könnte, ist die Bewertung des Unternehmens. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 40 im Sommer 2024 könnte die Aktie als überbewertet gelten. Historisch gesehen haben ähnliche Bewertungsniveaus oft als Warnsignal für eine bevorstehende Korrektur gedient. Sollte das Wachstum der KI-Sparte langsamer als erwartet verlaufen, könnte dies zu einem erheblichen Rückgang des Aktienkurses führen.
Obwohl NVIDIA weiterhin als Marktführer im KI-Sektor gilt, könnten die kommenden Quartalszahlen eine realistischere Einschätzung der Wachstumschancen erzwingen. Sinkende Margen, geopolitische Unsicherheiten und die Gefahr einer Tech-Blase könnten ernsthafte Bedrohungen für die Aktie darstellen. Anleger blicken daher gespannt auf die Bilanzveröffentlichung am 26. Februar. Wie sich die NVIDIA-Aktie danach entwickelt, bleibt letztendlich abzuwarten.
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