MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die neueste Generation der GeForce RTX 5000-Serie von NVIDIA sorgt für Aufsehen, da erste Nutzer über unerwartete Probleme berichten. Trotz der hohen Erwartungen an die Leistungsfähigkeit dieser Grafikkarten, die erst kürzlich auf den Markt gekommen sind, treten bei einigen Anwendern unerwartete Grafikaussetzer auf. Diese Probleme werfen Fragen auf, ob die Ursache in der PCIe 5.0-Schnittstelle oder möglicherweise in der Treibersoftware liegt.
Die Einführung der GeForce RTX 5000-Serie von NVIDIA hat in der Technologiewelt für Aufsehen gesorgt. Diese neuen Grafikkarten, darunter die Modelle RTX 5090 und RTX 5080, versprechen eine erhebliche Steigerung der Grafikleistung. Doch trotz der hohen Erwartungen berichten erste Nutzer von unerwarteten Problemen. Diese äußern sich in Form von Grafikaussetzern, die zu massiven Rucklern führen oder sogar dazu, dass nach einem Neustart kein Bild mehr angezeigt wird.
Einige Experten vermuten, dass die Ursache dieser Probleme in der PCIe 5.0-Schnittstelle liegen könnte. Ein Workaround, der in vielen Fällen Abhilfe schafft, besteht darin, im Mainboard-BIOS auf PCIe 4.0 zurückzuschalten. Diese Maßnahme scheint die Aussetzer zu reduzieren, was darauf hindeutet, dass die neue Schnittstelle möglicherweise noch nicht vollständig ausgereift ist.
Allerdings gibt es auch Berichte, dass ähnliche Probleme bei älteren Modellen wie der GeForce RTX 4090 auftreten, die gar nicht mit PCIe 5.0 kompatibel sind. Dies legt nahe, dass die Probleme möglicherweise mit der Treibersoftware zusammenhängen. Die betroffene Treiberversion 572.16 ist sowohl für die neuen 5000er-Modelle als auch für die älteren 4000er-Modelle im Einsatz, was die Vermutung nahelegt, dass hier der Ursprung der Probleme liegen könnte.
NVIDIA hat auf die Berichte reagiert und angekündigt, die Ursachen der Probleme zu untersuchen. Das Unternehmen empfiehlt Nutzern, vor dem Einbau einer neuen Grafikkarte alle alten Treiber zu entfernen und gegebenenfalls eine frische Windows-Installation durchzuführen. Diese Maßnahmen sollen helfen, mögliche Konflikte mit alten Treiberresten zu vermeiden.
Probleme bei der Einführung neuer Grafikkarten sind für NVIDIA nicht neu. Bereits beim Start der GeForce RTX 3000-Serie im Jahr 2020 gab es Berichte über Stabilitätsprobleme, die durch hohe Frameraten in Spielen verursacht wurden. Auch der neue Stromstecker 12VHPWR, der mit der GeForce RTX 4090 eingeführt wurde, sorgte für Aufsehen, da er bei unsachgemäßer Handhabung zu Überhitzungen führen konnte. Diese Probleme wurden jedoch durch neue Spezifikationen und verbesserte Steckertypen behoben.
Die aktuellen Herausforderungen bei der GeForce RTX 5000-Serie zeigen, dass die Einführung neuer Technologien oft mit unerwarteten Schwierigkeiten verbunden ist. Es bleibt abzuwarten, wie NVIDIA diese Probleme lösen wird und welche Auswirkungen dies auf die Verfügbarkeit und den Erfolg der neuen Grafikkarten haben wird.
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