LAS VEGAS / SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Zusammenarbeit zwischen NVIDIA und dem österreichischen Biotech-Unternehmen Innophore könnte die Entwicklung neuer Medikamente revolutionieren. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und massiver Rechenleistung wird die Entschlüsselung des menschlichen Proteoms vorangetrieben, was neue Wege in der personalisierten Medizin eröffnen könnte.
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Die jüngste Partnerschaft zwischen NVIDIA und dem Grazer Biotech-Unternehmen Innophore steht im Zeichen der Künstlichen Intelligenz und könnte die Entwicklung neuer Medikamente maßgeblich vorantreiben. Auf der CES in Las Vegas wurde Innophore von NVIDIA-Chef Jensen Huang als bedeutender Partner hervorgehoben, da das Unternehmen die Rechenleistung von NVIDIA nutzt, um das menschliche Proteom zu entschlüsseln. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, neue Wirkstoffe gegen Krankheiten zu finden und die personalisierte Medizin zu revolutionieren.
Proteine spielen eine zentrale Rolle in biologischen Prozessen und sind essenziell für die Struktur und Funktion des menschlichen Körpers. Innophore hat sich der Simulation dieser Bausteine des Lebens verschrieben und nutzt Computertechnologie, um ihr Verhalten vorherzusagen. Diese Technologie ermöglicht nicht nur die Entwicklung neuer Medikamente, sondern auch die Schaffung umweltschonender Produkte wie biologisch abbaubare Reinigungsmittel.
Christian Gruber, der CEO von Innophore, betont die Bedeutung der Partnerschaft mit NVIDIA. Die Unternehmen planen, ein umfassendes biologisches Modell zu entwickeln, das nicht nur den menschlichen Organismus, sondern auch Pathogene, Bakterien, Pilze und Tiersysteme umfasst. Diese Erweiterung der Protein-Simulation könnte Jungforschern neue Möglichkeiten eröffnen und die Zusammenarbeit mit führenden Universitäten wie dem MIT, Stanford und Berkeley fördern.
Die Technologie von Innophore basiert auf KI-gestützten Modellen, die mit umfangreichen Datensätzen trainiert werden. Ähnlich wie ChatGPT, das auf Textdaten basiert, nutzt Innophore Proteinwissen, um Vorhersagen über die Wirkung von Medikamenten und das Verhalten von Viren zu treffen. Während der COVID-19-Pandemie trug die Software von Innophore dazu bei, das Virus und seine Mutationen besser zu verstehen.
Ein bedeutender Anwendungsbereich der Technologie liegt in der personalisierten Medizin. Durch die Sequenzierung individueller Genome können Unterschiede identifiziert werden, die erklären, warum bestimmte Medikamente bei einigen Menschen nicht wirken. Diese Erkenntnisse könnten zu maßgeschneiderten Behandlungen führen, die auf die spezifischen biologischen Merkmale einzelner Patienten abgestimmt sind.
Gruber hebt die Rolle Europas als Wissenschaftsstandort hervor und betont die Notwendigkeit, die hart erarbeitete Position zu stärken. Partnerschaften mit großen Tech-Konzernen wie NVIDIA, Google und Amazon sind für Innophore von entscheidender Bedeutung, da sie Zugang zu Rechenleistung und neuen Partnern bieten. Langfristig strebt Innophore an, alle Proteine der Welt in einem einzigen Modell zu simulieren.
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