SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – NVIDIA steht vor einer entscheidenden Phase, da das Unternehmen seine Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt gibt. Die Erwartungen der Investoren sind hoch, insbesondere angesichts der Konkurrenz durch das chinesische DeepSeek-Modell.



NVIDIA, der führende Hersteller von Grafikprozessoren, steht vor einer entscheidenden Phase, da das Unternehmen seine Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt gibt. Die Erwartungen der Investoren sind hoch, insbesondere angesichts der Konkurrenz durch das chinesische DeepSeek-Modell. Trotz eines Rückgangs der Aktien um 6 % seit Jahresbeginn bleibt die Nachfrage nach NVIDIAs Blackwell-Chips stark, was Analysten zuversichtlich stimmt.

Die Analysten von Bank of America prognostizieren, dass NVIDIA die Gewinnerwartungen übertreffen wird, da die Umsätze im Bereich der Datenzentren im Kalenderjahr 2025 um 60 % steigen sollen. Trotz der angeblich revolutionären Optimierungen von DeepSeek gibt es bisher keine Anzeichen dafür, dass große Kunden wie Microsoft und Meta ihre Ausgaben bei NVIDIA reduzieren werden. Dies unterstreicht die Bedeutung von Hardware- und Softwareoptimierungen als zentrale Bestandteile der Computertechnologie.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die bevorstehende GTC-Konferenz im März, die als nächster großer Katalysator für NVIDIA angesehen wird. Hier könnte sich der Fokus der Investoren von den Blackwell-Chips auf die nächste Generation von Produkten wie die Rubin-GPU und Lösungen für autonome Roboter verlagern. Bank of America bewertet NVIDIA mit einem “Kauf” und einem Kursziel von 190 US-Dollar.

Technische Analysten wie Kunjan Sobhani von Bloomberg Intelligence sind ebenfalls optimistisch. Sie erwarten, dass NVIDIA die Umsatzerwartungen für das vierte Quartal erfüllen und die Prognose für das erste Quartal anheben wird, da die Nachfrage nach den Blackwell-GPUs stark ansteigt. Trotz einiger Lieferkettenprobleme und Bedenken hinsichtlich der Nachfrage von Hyperscalern hat sich der Aktienkurs von NVIDIA vollständig von den Verlusten durch DeepSeek erholt.

Die Konsensschätzungen für NVIDIAs Umsatz im vierten Quartal liegen bei 38,25 Milliarden US-Dollar, wobei der größte Teil aus dem Bereich der Datenzentren stammt. Die Erwartungen an die Bruttomarge liegen bei 73,5 %, während die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,75 Milliarden US-Dollar geschätzt werden. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung von NVIDIAs strategischen Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Marktführerschaft zu behaupten.

Insgesamt bleibt NVIDIA trotz der Herausforderungen durch DeepSeek und andere Wettbewerber gut positioniert. Die starke Nachfrage nach den Blackwell-Chips und die bevorstehenden Produktinnovationen könnten das Unternehmen in eine noch stärkere Position im globalen Technologiemarkt bringen. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, wie NVIDIA diese Herausforderungen meistert und welche neuen Möglichkeiten sich daraus ergeben.

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NVIDIA trotzt Herausforderungen: Starke Nachfrage nach Blackwell-Chips trotz DeepSeek-Konkurrenz
NVIDIA trotzt Herausforderungen: Starke Nachfrage nach Blackwell-Chips trotz DeepSeek-Konkurrenz (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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