MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – NVIDIA steht derzeit im Rampenlicht der Technologiewelt, nachdem Berichte über fehlerhafte RTX-5000-Grafikkarten aufgetaucht sind. Diese Karten wurden mit weniger Render Output Units (ROPs) ausgeliefert, als ursprünglich angegeben, was zu einem spürbaren Leistungsverlust führt.

NVIDIA hat kürzlich bestätigt, dass ein kleiner Prozentsatz der RTX-5000-Grafikkarten, insbesondere die Modelle Geforce RTX 5090(D) und Geforce RTX 5070 Ti, mit weniger ROPs als spezifiziert ausgeliefert wurde. Diese Render Output Units sind entscheidend für die Grafikleistung, und ihr Fehlen führt zu einem Leistungsverlust von etwa vier Prozent. Trotz dieser Bestätigung hat NVIDIA keinen Rückruf angekündigt, sondern fordert die Kunden auf, selbst aktiv zu werden und die aktiven ROPs zu überprüfen.

Um den betroffenen Nutzern zu helfen, hat das bekannte Analyse-Tool CPU-Z eine Funktion integriert, die eine Warnung ausgibt, wenn die Grafikkarte über zu wenige ROPs verfügt. Dies ist jedoch nur der erste Schritt, da viele Nutzer nach dem Einbau ihrer Grafikkarte keine weiteren Überprüfungen vornehmen. Daher wäre ein Warnhinweis direkt im NVIDIA-Treiber wünschenswert, um alle betroffenen Nutzer zu erreichen.

Die Auswirkungen der fehlenden ROPs sind in Benchmarks deutlich sichtbar. In einigen Spielen wie Dragon’s Dogma 2 und Dying Light 2: Stay Human zeigt sich ein Leistungsunterschied von bis zu 8,7 Prozent. Besonders auffällig ist der Unterschied bei Total War: Warhammer 3, wo die reguläre RTX 5080 um 11 Prozent höhere Bildraten erreicht. Diese Unterschiede verdeutlichen, wie entscheidend die vollständige Ausstattung der Grafikkarten für die Leistung in bestimmten Spielen ist.

Die Reaktion der Community auf diese Enthüllungen ist gemischt. Einige Nutzer zeigen Verständnis für die Komplexität der Produktion solcher High-End-GPUs, während andere das Vertrauen in NVIDIA erschüttert sehen. Die Diskussionen in Foren und sozialen Medien sind lebhaft, und viele fordern eine klarere Kommunikation seitens des Unternehmens.

In der Vergangenheit hat NVIDIA bereits mit ähnlichen Problemen zu kämpfen gehabt, was die Frage aufwirft, ob das Unternehmen aus diesen Erfahrungen gelernt hat. Die Konkurrenz schläft nicht, und andere Hersteller könnten von NVIDIAs momentaner Schwäche profitieren, indem sie ihre eigenen Produkte als zuverlässigere Alternativen positionieren.

Für die Zukunft bleibt abzuwarten, wie NVIDIA auf diese Situation reagieren wird. Eine mögliche Lösung könnte eine verbesserte Qualitätskontrolle in der Produktion sein, um solche Probleme in Zukunft zu vermeiden. Zudem wäre eine stärkere Einbindung der Community in die Kommunikation über solche Probleme ein Schritt in die richtige Richtung.


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NVIDIA bestätigt Probleme mit RTX-5000-Grafikkarten: Fehlende ROPs führen zu Leistungsverlusten
NVIDIA bestätigt Probleme mit RTX-5000-Grafikkarten: Fehlende ROPs führen zu Leistungsverlusten (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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