KOPENHAGEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Novo Nordisk hat mit seinem neuen Abnehmmedikament Amycretin einen bedeutenden Schritt in der Pharmaindustrie gemacht. Die jüngsten Studiendaten zeigen vielversprechende Ergebnisse, die das Potenzial haben, die Marktposition des Unternehmens im Bereich der Adipositas-Behandlung weiter zu festigen.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik
präsentiert von Amazon!
- Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® bei LinkedIn abonnieren!
- KI-Meldungen bequem via Telegram oder per Newsletter erhalten!
- IT Boltwise® bei Facy oder Insta als Fan markieren und abonnieren!
- AI Morning Podcast bei Spotify / Amazon / Apple verfolgen!
- RSS-Feed 2.0 von IT Boltwise® für KI-News speichern!
Novo Nordisk, ein führendes Unternehmen in der Pharmaindustrie, hat kürzlich beeindruckende Ergebnisse aus einer Studie zu seinem neuen Abnehmmedikament Amycretin veröffentlicht. Diese Ergebnisse haben nicht nur die Erwartungen der Anleger übertroffen, sondern auch die Aktie des Unternehmens um 13 Prozent steigen lassen. Mit einem Kurs von 659,20 dänischen Kronen ist Novo Nordisk erneut das wertvollste Unternehmen Europas, nachdem es diese Position vorübergehend an LVMH verloren hatte.
Die Studie zeigte, dass Probanden nach 36 Wochen bis zu 22 Prozent ihres Körpergewichts verloren, ein Wert, der mit dem von Eli Lillys Medikament Zepbound vergleichbar ist. Analysten der Bank of America sehen in Amycretin das Potenzial, “best in class” zu werden, mit einem möglichen Gewichtsverlust von bis zu 25 Prozent. Allerdings steht dem Medikament noch eine umfassende Phase-III-Studie bevor, was bedeutet, dass eine Markteinführung frühestens 2028 erfolgen könnte.
Martin Lange, Entwicklungschef bei Novo Nordisk, äußerte sich optimistisch über die Ergebnisse und betonte, dass das Unternehmen die Entwicklung des Medikaments weiter vorantreiben werde. Amycretin zielt auf zwei Schlüsselhormone ab: GLP-1, das auch bei bestehenden Medikamenten wie Wegovy und Ozempic verwendet wird, sowie Amylin, das das Sättigungsgefühl verstärkt.
Die jüngste Studie umfasste 125 übergewichtige oder adipöse Teilnehmer und testete die injizierbare Version von Amycretin. Bereits in einer früheren Phase-I-Studie mit einer Tablettenform des Wirkstoffs hatten die Probanden innerhalb von 12 Wochen im Durchschnitt 13 Prozent ihres Körpergewichts verloren. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Amycretin, einen neuen Maßstab im Bereich der Adipositas-Behandlung zu setzen.
Novo Nordisk profitiert seit Jahren vom anhaltenden Boom im Bereich Gewichtsmanagement und Diabetesbehandlung. Die Aktie des Unternehmens erreichte im vergangenen Jahr ein Rekordhoch, bevor sie aufgrund enttäuschender Studiendaten zu einem anderen Abnehmpräparat, CagriSema, und Sorgen über mögliche Preissenkungen in den USA nachgab. Analysten sehen in den Amycretin-Daten eine Chance, die jüngsten Bedenken auszuräumen und das Vertrauen der Investoren in die Pipeline von Novo Nordisk wiederherzustellen.
Im Wettbewerb mit Eli Lilly um Marktanteile im schnell wachsenden Segment der Adipositas-Medikamente könnte Novo Nordisk mit Amycretin einen neuen Standard setzen. Während Eli Lillys Zepbound und Mounjaro bei einigen Patienten höhere Gewichtsverluste erzielten, zeigt die aktuelle Studie, dass Amycretin ähnliche, meist moderate gastrointestinale Nebenwirkungen wie andere Präparate dieser Klasse aufweist. Teilnehmer mit der niedrigsten Dosis verloren durchschnittlich 9,7 Prozent ihres Körpergewichts, während die höchste Dosis einen durchschnittlichen Verlust von 22 Prozent bewirkte.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Novo Nordisk stärkt Marktposition mit neuem Abnehmmedikament" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.